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Dallmeier erweitert „Panomera S-Serie“

Ein System ersetzt bis zu 24 Kameras

26. Oktober 2020, 12:00 Uhr   |  Anna Molder

Ein System ersetzt bis zu 24 Kameras
© Dallmeier

Der Videotechnik-Hersteller Dallmeier kündigt eine neue Generation seiner Panomera-Multifocal-Sensorsysteme an. Diese sollen eine hohe Bild- und Analysedatenqualität mit geringer Kameraanzahl ermöglichen. Die aktuelle Serie komme in einem neuen Design und biete neben Innovationen – vom Ein-Mann-Montagekonzept bis zur kontaktlosen Scheibenreinigung – eine hohe Analysefähigkeit.

Die Panomera-Multifocal-Sensorsysteme sollen einen Gesamtüberblick mit beliebig vielen Detail-Zooms in hoher Auflösung kombinieren. Die Detail-Zooms lassen sich laut Hersteller per Mausklick im Gesamtbild wie „virtuelle“ PTZ-Kameras öffnen, sowohl live als auch in der Aufzeichnung. Dies ermögliche der patentierte Einsatz von bis zu acht Sensoren unterschiedlicher Brennweite in einem einzigen System. 

Auf diese Weise lasse sich deutlich mehr „Fläche pro Kamera“ erfassen. Das Ergebnis ist laut Dallmeier neben einer besseren Bedienbarkeit und Übersicht eine je nach Einsatzbereich über 50 Prozent höhere Wirtschaftlichkeit bei Betriebs- und Infrastrukturkosten.

Neben den Vorteilen bei der Bilderfassung und Bedienung zeichne sich die Panomera-Serie durch Analysefähigkeiten aus. Diese erreichen die Systeme laut Hersteller, indem sie eine genau definierbare Bildqualität (und damit Datenqualität) mit neuester Analysetechnik kombinieren.

Die Kameras der Panomera- S-Serie sollen eine sehr große Fläche mit der in der Planung genau definierten Mindestauflösung erfassen. Dadurch seien sie in der Lage, große Gesamtzusammenhänge mit gleichbleibend hoher Datenqualität zu analysieren. Je nach Anforderung könne man so beispielsweise bei einer Mindestauflösungsdichte von 62,5 Pixel pro Meter gemäß DIN EN 62676-4 über 50.000 Quadratmeter mit nur einem Kamerasystem abdecken.

Jeder der bis zu acht Sensoren einer Panomera verfügt über eine Analytikeinheit der aktuellen SoC-Generation mit integrierter KI, sodass die Analyse direkt auf der Kamera stattfinden könne (Edge Videoanalyse), von Personenzählung bis hin zur „Appearance Search“. Anwender können die Panomera-Kameras mit dem hauseigenen Hemisphere-SeMSy-Video-Management-System (VMS) ebenso betreiben wie mit allen gängigen VMS-Systemen, die ONVIF unterstützen, so die Angabe des Herstellers.

Das Mountera-Montagesystem verspricht Zeitersparnis und weniger Fehler bei der Implementierung. Ein spezieller Schnellverschluss ermögliche eine sichere Ein-Mann-Montage der Systeme. Die unterschiedlichen Halter für Wand-, Decken-, oder Mastbefestigung sollen komplett untereinander kompatibel sein; auch eine Kombination mit den 180- bzw. 360-Grad-Systemen der Panomera-W-Kameraserie sei möglich.

Die aktuelle Generation der Panomera-Kameras berücksichtige zudem die Anforderungen an Architektur und optische Integration durch eine über die verschiedenen Einzelmodelle hinweg durchgängige Designsprache. Neben der dynamischen Optik standen dabei laut Dallmeier vor allem innovative Funktionen im Mittelpunkt. Dazu gehört eine passive Kühlung, die für Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius eine Zusatzkühlung überflüssig machen soll. Als Option erhältlich ist zudem ein „Air Blast“ genanntes System, das über Druckluft für eine berührungslose und damit verschleißfreie Reinigung der Scheibe von Staub, Wasser und Insekten sorgen soll.

Für den aktiven und weithin sichtbaren Datenschutz sorge das „Privacy Shield“. Dabei handele es sich um eine ferngesteuerte Jalousie, mit der Einsatzkräfte oder Privatunternehmen die Panomera-Systeme mit wenigen Klicks temporär sichtbar funktionsunfähig machen können.

Weitere Informationen stehen unter www.dallmeier.com zur Verfügung

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