Avaya Automated Campus für Automation auch außerhalb des RZs

End-to-End-Services automatisch bereitstellen

31. März 2014, 07:37 Uhr   |  LANline/wg

End-to-End-Services automatisch bereitstellen

+++ Produkt-Ticker +++ Mit der neuen Lösung Automated Campus, die Avaya zur US-Netzwerkmesse Interop in Las Vegas vorstellt, treibt der Netzwerkausrüster die Automatisierung vom RZ bis zum Endgerät weiter voran. Damit will der Anbieter den Unternehmen den Aufwand manueller Service-Bereitstellung ersparen.

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Automated Campus basiert laut Avaya auf der softwarebasierten Rechenzentrumsstruktur von Avaya, die nun sowohl das RZ als auch das Campus-Netzwerk umfasse. Sie erweitere die hauseigene Fabric-Connect-Technik, die auf SPB (Shortest Path Bridging) und intelligenter Ressourcenverteilung basiert.

Mit Automated Campus können Administratoren laut Avaya-Angaben skalierbare, Cloud-basierte Services direkt über Endpunkte an der Peripherie des Rechenzentrums und in den Verteilerräumen bereitstellen, ohne dass dafür Geräte zu konfigurieren wären. Dazu müsse der Administrator die Distribution- und Core-Switches nur einmal einrichten, Änderungen der Services ließen sich dann an der Peripherie selbst vornehmen.

Dank Avaya Fabric Attach, so der Hersteller, könne der Administrator Wireless Access Points, IP-Kameras und -Telefone ebenso wie nicht Fabric-fähige Switches automatisch ins Netzwerk einbinden. Die hauseigene Identity Engines, so Avaya, authentifizieren die Endgeräte und weisen sie je nach Benutzerinformationen einem Cloud-basierten Dienst zu. Auch Single Sign-on (SSO) werde dabei unterstützt.

Seine Flaggschifflösung ERS 4800 hat Avaya um die Fabric-Connect-Software erweitert, sodass das virtuelle Netzwerk nun auch die Endpunkte umfasst. Fabric Attach werde als Software-Upgrade sowohl für die verkabelten, als auch die kabellosen Peripherieplattformen erhältlich sein.

Neu ist die Virtual Services Platform 8284XSQ, ein dicht bestückter Core-Switch mit voller Chassis-Leistung und -Funktionalität. Er bringt auf zwei Höheneinheiten 80 10GbE-Ports und vier 40GbE-Uplink-Ports unter, seine Switching-Leistung beträgt laut Datenblatt 2,56 TBit/s.

Die ebenfalls neue Virtual Services Platform 4450 wiederum versorge das Campus-Verteilernetz mit einem Fabric-basierten Multi-Service-Netzwerk, das für Glasfasernetze mit hoher Belastung ausgelegt ist.

Weitere Informationen finden sich unter www.avaya.de.

Avayas neue Virtual Services Platform 8284XSQ ist ein dicht bestückter Core-Switch mit voller Chassis-Leistung und -Funktionalität. Bild: Avaya

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