Silver Peak mit Lösung für softwaredefinierte Standortvernetzung

Hybrid-WAN aus MPLS-Netzwerk und optimiertem Internet

15. Juni 2015, 07:47 Uhr   |  LANline/wg

+++ Produkt-Ticker +++ Netzwerkbeschleuniger Silver Peak hat eine neue Strategie und passende Lösungen vorgestellt, um MPLS-Netze (Multi-Protocol Label Switching) mittels Internet-basierter Breitbandverbindungen zum Hybrid-WAN zu erweitern - oder MPLS gar ganz zu ersetzen. Damit soll die Verbindung von Unternehmensstandorten kostengünstiger werden. Dank der hauseigenen Technik, so Silver Peak, zeigten Internet-basierte WAN-Verbindungen vergleichbare Leistungsdaten wie ein privates MPLS-Netzwerk.

Vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit mit den hohen Kosten und der mangelnden Flexibilität von MPLS-Netzen scheuen sich laut Silver Peak viele IT-Organisationen immer noch vor einem Wechsel auf eine rein Internet-basierte Standortvernetzung. Denn es herrschten Zweifel, ob das Internet die erforderliche Sicherheit und Performance bietet, die für den Transfer geschäftskritischer Daten erforderlich ist.

Hier will Silver Peak nun Abhilfe schaffen: „Wir stellen Lösungen bereit, mit denen Unternehmen Breitband-WANs einrichten und mit wenigen Mausklicks konfigurieren können. Ein solches Weitverkehrsnetz weist dieselbe Performance auf wie ein privates Netzwerk“, so David Hughes, Gründer und CEO von Silver Peak. „Diese Funktionen ebnen den Weg zu ,schlanken’ Niederlassungen, in denen weniger Netzwerksysteme benötigt werden.“

Zu diesem Zweck hat Silver Peak unter dem Namen „Unity“ ein Portfolio von Lösungen für Breitband- und Hybrid-WANs vorgestellt. Unity soll es IT-Organisationen erlauben, mittels unterschiedlicher Verbindungstechniken wie MPLS, Kabel, DSL und LTE Hybrid- oder Breitband-WANs zu implementieren.

Die Lösung umfasst drei Produkte: Erstens richtet man mit Unity Edgeconnect ein virtuelles Overlay-Netz ein. Anwender können damit laut Silver Peak gemäß ihren Anforderungen ein Breitband-WAN aufsetzen, beispielsweise eine Infrastruktur, die zwei Standorte verbindet, oder ein Hybrid-WAN, das MPLS und Breitband-Internet-Verbindungen verknüpft. Die optimierte Pfadwahl erfolge dann automatisiert mittels DPC (Dynamic Path Control), die Verschlüsselung der Verbindungen per 256-Bit-AES.

Als zweiter Baustein ermögliche Unity Orchestrator ein detailliertes Echtzeit-Monitoring von Standard- und Cloud-Anwendungen sowie die Kontrolle des WAN-Datenverkehrs mithilfe von Richtlinien. Drittens gibt es mit Unity Boost ein optional verfügbares Paket, das dazu dient, die Performance von Anwendungen zu erhöhen. Hier kommt Silver Peaks Kernkompetenz, nämlich WAN-Optimierungsmechanismen zur Latenzminimierung und zur Komprimierung des Datenverkehrs, zum Einsatz.

Weitere Informationen finden sich unter www.silver-peak.com, kostenlose Testversionen der Software von Silver Peak unter www.silver-peak.com/marketplace.

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