Lenovo mit nächster Generation von Intel-basierten Infrastrukturlösungen

IT-Modernisierung beschleunigen

16. Januar 2023, 12:30 Uhr | Anna Molder
Intel-basierte Infrastrukturlösungen
© Lenovo

Lenovo hat im Rahmen seines kürzlich angekündigten Infrastructure-Solutions-V3-Portfolios 25 ThinkSystem- und ThinkAgile-Server sowie hyperkonvergente Lösungen vorgestellt, die Intels Xeon-Scalable-Prozessoren der vierten Generation nutzen. Die integrierten Lösungen habe man entwickelt, um die globale IT-Modernisierung für Unternehmen jeder Größe zu beschleunigen.

Die nächste Generation der ThinkSystem- und ThinkAgile-Server und Storage mit Intel-Xeon-Scalable-Prozessoren der vierten Generation verfügt über integrierte Beschleuniger, die eine effiziente Auslastung und Energieeffizienz bei schnell wachsenden Workloads ermöglichen sollen. Darüber hinaus bietet das Portfolio eine offene Architektur mit fortschrittlichem Management-System, hoher Zuverlässigkeit und Sicherheit, die es Unternehmen jeder Größe ermögliche, über verschiedene Clouds hinweg zu arbeiten und dabei bestehende IT-Umgebungen zu nutzen.

Die aktuelle Lösungsgeneration beschleunige die Datenvernetzung, KI-Inferenz und Analytik und biete eine verbesserte Leistung, damit Unternehmen das rasante Wachstum von Daten besser verwalten, verarbeiten und analysieren können. Die ThinkSystem- und ThinkAgile-V3-Server habe man entwickelt, um anspruchsvolle Workloads in allen Branchen effektiv zu unterstützen.

Lösungen wie das ThinkSystem SR850 V3 bieten die Leistung, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit, die für die Bewältigung intensiver Arbeitslasten in einem dichten 2U-Design mit 4 Sockets erforderlich sind, so Lenovo. Damit sollen Unternehmen schnell auf Expansionsanforderungen reagieren können. Der Server verfüge über eine vorausschauende Fehleranalyse, Light-Path-Diagnose und eine eingebettete Manipulationserkennung, um Anwendungsausfälle und Ausfallzeiten zu vermeiden und den Betrieb des Rechenzentrums sicherer zu machen.

Die ThinkSystem-SD650-V3- und SD650-I-V3-Server sind durch die fünfte Generation der Lenovo-eigenen Direct-Water-Cooling-Technik Neptune gekühlt. Diese soll es Unternehmen ermöglichen, den Stromverbrauch um bis zu 40 Prozent zu reduzieren und dennoch höchstmögliche Leistung zu erzielen.

In den letzten zehn Jahren hat Lenovo die Flüssigkeitskühlung über CPUs und Speicher hinaus auf PCIe, Storage, GPUs und mehr erweitert. Die aktuellen Systeme nutzen die Neptune-Kühlung für High Bandwidth Memory (HBM) bei ausgewählten Modellen und bieten HPC-Anwendungen eine bis zu viermal höhere Speicherbandbreite und eine bis zu 2,8-fache Leistungssteigerung, so das Versprechen. Bei Neptune leite Flüssigkeit die Wärme ab und mache stromfressende Lüfter überflüssig. Dadurch sollen HPC-Anwender eine höhere Leistung erzielen und gleichzeitig den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen des Rechenzentrums reduzieren können.

Lenovo beschleunigt laut eigenen Angaben die Edge-to-Cloud-Bereitstellung mit schlüsselfertigen Lösungen, um eine intelligente digitale Transformation zu ermöglichen und Unternehmen dabei zu helfen, ihr Geschäft zu beschleunigen. Die End-to-End-Cloud-Lösungen habe man in Hinblick auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Agilität entwickelt. Die Lösungen bieten vorkonfigurierte, vorab validierte und Cloud-fähige Systeme mit integriertem Lebenszyklus-Management, um dringende Anforderungen der Anwenderunternehmen zu erfüllen. Mit dem Infrastructure-Solutions-V3-Portfolio können Unternehmen eine flexible Lösung nutzen, um Cloud-Plattformen in großem Maßstab zu erweitern und zu verwalten und gleichzeitig konsistente Cloud-Services bereitzustellen, so Lenovo weiter.

Der offene Cloud-Ansatz ermögliche darüber hinaus Kubernetes-Plattformen und Anwendungsdienste für die Container-Orchestrierung und Bereitstellung von Cloud-nativen Anwendungen. So lasse sich eine verbesserte Nutzung der Hardware-Infrastruktur ermöglichen und gleichzeitig die Betriebseffizienz verbessern.

Die hyperkonvergenten Infrastrukturlösungen ThinkAgile V3 HX, MX und VX sind in ein offenes Ökosystem von Partnern vorintegriert, darunter Microsoft-, Nutanix- und VMware-Softwarefunktionen, und sind für die bestmögliche Flexibilität über TruScale Infrastructure as a Service verfügbar. Unternehmen sollen den Komfort einer Cloud-ähnlichen Erfahrung mit der Sicherheit und Kontrolle herkömmlicher lokaler Lösungen kombinieren können. Mit der integrierten Software Open Cloud-Automation (LOC-A) sei die Bereitstellung und Verwaltung der Container-Infrastruktur mühelos möglich, sodass Unternehmen die Einführung mit einer um bis zu 81 Prozent schnelleren Bereitstellung als bei Standard-IT beschleunigen können.

Moderne IT-Infrastrukturen müssen außerdem gegen immer ausgefeiltere Sicherheitsbedrohungen gewappnet sein und ein Höchstmaß an Geschäftskontinuität unterstützen. Das Infrastructure-Solutions-V3-Portfolio biete verbesserte ThinkShield-Sicherheit und IT-Resilienz durch eine zusätzliche Isolationsschicht zur Abwehr von unbefugten Zugriffen und böswilligen Angriffen. Die „Modular Root of Trust“ helfe beim Schutz und der Erkennung, sowie auch der Wiederherstellung nach Cyberattacken und digitalen Kompromittierungen. Zum Einsatz kommt hier laut Lenovo eine verstärkte Manipulationserkennung und Überwachung, die in das Chipdesign eingebettet sind, während System Guard mit fortschrittlicher Hardwareüberwachung für erhöhte Sicherheit zwischen Herstellung, Lieferung und Bereitstellung sorge.

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