Dallmeier stellt Picoline-Serie-5050 vor

Kompakte Fixed-Dome- und Varifokal-Box-Kameras

29. Januar 2021, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Kompakte Fixed-Dome- und Varifokal-Box-Kameras
© Dallmeier

Dallmeier, Regensburger Hersteller von Videosicherheitstechnik, stellte seine Picoline-Serie-5050 vor. Damit sollen Anwender aus unterschiedlichsten Branchen von einem System profitieren, das fünf Megapixel in einem kleinen Formfaktor zur Verfügung stellt. Intelligente Funktionen bieten laut Hersteller zusätzlichen Mehrwert. Die Kameras gibt es in einem Einbau-, Aufputz- und Box-Gehäuse.

Die in Deutschland entwickelten und gefertigten Kameras der Picoline-Serie verfügen über einen H.265-Decoder sowie einen hochauflösenden Bild-Sensor mit guter Lichtempfindlichkeit, so der Hersteller. Dadurch sollen sie auch bei schwacher Ausleuchtung detailreiche Farbaufnahmen bei bestmöglicher Speicher- und Netzwerkeffizienz bieten.

Die HDR-Funktion biete im Vergleich zum klassischen digitalen WDR (Wide Dynamic Range) mehr Details in Bildern mit hoher Dynamik. Weitere Besonderheiten seien die Kombination von Analyse- und Suchfunktionen, die „SmartBackfill“-Technik zum Kompensieren von Netzwerkausfällen ohne zusätzliche SD-Karte sowie ein Portfolio von Funktionen für Datenschutz und Datensicherheit.

Die Dome-Kameras der Serie 5050 sind in kompakten und robusten Gehäusevarianten erhältlich und verfügen über ein Fixfokus-Objektiv mit 2,5 mm Brennweite, so Dallmeier. Die Einbauvariante sei insbesondere für die dezente Installation in abgehängten Decken konzipiert. Daneben sollen Anwender die Aufputzvariante unaufdringlich und auf engem Raum an Decken oder Wänden montieren können. Die Box-Version sei aufgrund ihrer kompakten Bauform auch für den unauffälligen Einbau geeignet, zum Beispiel an Geldautomaten und in Wetterschutzgehäusen für den Außenbereich. Die Box-Kamera der 5050er Serie ist laut Herstellerangaben in zwei Varianten erhältlich mit einem Varifokal-Objektiv mit drei bis zehn Millimeter oder zwölf bis 40 Millimeter Brennweite.

Die hohe Auflösung des Sensors und die Bildverarbeitung ermöglichen Echtzeit-Aufnahmen mit einer Bildrate von 60fps (1080p/60) oder mit bis zu 30 fps bei einer Auflösung von vier Megapixeln, so die Dallmeier-Angabe. Damit soll die Kamera für alle Anwendungen, die eine Erfassung schneller Bewegungen in hoher Auflösung erfordern, geeignet sein. Die HDR-Funktion erfasse jedes Bild mit zwei speziellen Einstellungen. Eine Kombination zu einem ausgewogenen Bild erfolge in Echtzeit.

Die integrierte Echtzeit-Videoanalyse erkenne Bewegungen und Objekte im unkomprimierten Bild mit hochentwickelten Funktionen wie beispielsweise Intrusion Detection oder Line Crossing. Bei Einsatz mit den hauseigenen Aufzeichnungssystemen und Client-Software erlaube die „SmartFinder“-Funktion zudem das teilautomatisierte Auffinden von Ereignissen durch die Analyse von gespeicherten Objekten und Metadaten. Als ONVIF-kompatible Systeme (Profil S und Profil T) können Anwender die Kameras laut Dallmeier auch in den verschiedensten Video Management Systemen von Drittherstellern einsetzen. Die Kamera-Serie sei außerdem mit einem RAM-Speicher ausgestattet, der bei einem kurzzeitigen Netzwerkausfall zum Einsatz kommt. Dallmeier nennt dies „SmartBackfill“.

Die Kameras der Picoline-Serie verfügen über Security-Features, die je nach Anforderung flexibel einstellbar sein sollen. Außerdem bieten sie laut Dallmeier beim Einsatz mit den herstellereigenen Software- und Aufzeichnungssystemen ein umfassendes Portfolio an Datenschutz- und Datensicherheitsfunktionen: vom „Privacy Masking“ bis hin zu Authentifizierungsverfahren, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder Security-Gateway-Funktionen.

Weitere Informationen stehen unter www.dallmeier.com zur Verfügung.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Verwandte Artikel

Dallmeier electronic GmbH & Co. KG

Dallmeier

IP-Kamera