Max36025 versieht Datenbündelungspunkte im Smart Grid mit Verschlüsselungsfunktionen

Maxim Security-Manager sichert die Smart-Grid-Infrastruktur

27. Juli 2012, 09:13 Uhr   |  LANline/sis

+++ Produkt-Ticker +++ Maxim Integrated Products stellt mit dem Max36025 einen Kryptographie-Controller für Smart-Grid-Infrastrukturen vor, der Schutz gegen Manipulationsversuche bietet. Für eine einfachere, sicherere Verschlüsselung enthalte der Chip zwei nach dem AES-Verfahren (Advanced Encryption Standard) arbeitende Hardware-Engines.

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Energieversorgungsunternehmen (EVUs) auf der ganzen Welt statten ihre Netze zunehmend mit Intelligenz aus, um die Voraussetzungen für ein effektives Energie-Management zu schaffen. Indem sie ihr Netz an mehreren Stellen mit Kommunikationsfunktionen bestücken, erhalten die EVUs die Möglichkeit, den momentanen Energieverbrauch zu messen und Störungen schnell einzukreisen. Zudem können sie in den Bedarf eingreifen und ihre Kunden über Tarif und Verbrauch informieren. Die ständigen, in beiden Richtungen erfolgenden Kommunikationsabläufe machen die Infrastruktur allerdings auch anfällig für Cyber-Attacken, so Maxim. Mit dem Max36025 bietet das Unternehmen einen Security-Manager an, der nach eigenen Angaben in den Zugangspunkten beziehungsweise den Datenkonzentratoren einer Smart-Grid-Infrastruktur arbeitet und diese kritischen Datenbündelungspunkte damit sicherer macht.

Die beiden AES-Hardware-Engines des Controllers verlagern die Verschlüsselungsoperationen in die Hardware. Dies beschleunige das Design und hebe das Sicherheitsniveau an. Das Schreiben, Austesten und Implementieren des Verschlüsselungs-Codes bleibt den Systemdesignern damit erspart. Verschlüsselungssoftware kann zudem Sicherheitslücken in Form unentdeckter Bugs enthalten, die Angreifern die Möglichkeit für Virenattacken liefern. Die beiden AES-Engines des Managers lassen sich für separate Kanäle nutzen, um verschiedene Netzwerke zu schützen. Sie schaffen auch die Möglichkeit für die simultane Verwendung desselben Kanals. Dies ermögliche eine doppelte Verschlüsselung.

Für die physische Sicherheit verfügt der Controller über eine Chip-interne Schlüsselspeicherung („“Nonimprinting Memory““) mit einer manipulationsabwehrenden Löschfunktion sowie einem Temperatursensor zur Aufdeckung extremer Temperaturwechsel, die auf einen Manipulationsversuch hindeuten können, so Maxim. Das BGA-Gehäuse besitzt 81 Lotperlen und keine exponierten Anschlüsse, um Angreifern keine Zugriffsmöglichkeiten zu bieten. Der Manager ist für den Betrieb von -55°C bis +95°C ausgelegt.

 

Weitere Informationen gibt es unter

www.maxim-ic.com/datasheet/index.mvp/id/6479

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