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Software für den digitalen Zwilling

17. November 2020, 07:00 Uhr   |  Jörg Schröper

Software für den digitalen Zwilling
© Siemens

Siemens Digital Industries Software hat eine weitere Version der Software NX veröffentlicht.

Siemens Digital Industries Software hat eine weitere Version der Software NX veröffentlicht. NX Model Based Definition enthält Funktionen, mit denen Unternehmen einen regel- und wissensbasierenden Ansatz zur modellbasierenden Definition verwenden können. Dieser baue auf bewährten Verfahren auf, so Siemens, und nutze künstliche Intelligenz, um die Produktivität zu steigern.

Mit einem umfangreichen Datensatz, der viele Merkmale jenseits von Größe und Form definiert, lasse sich ein umfassender digitaler Zwilling konzipieren. Durch die Einbeziehung nicht-geometrischer Daten in ein CAD-Modell können Ingenieure nun eine vollständige digitale Definition eines Produkts in annotierter und organisierter Form erstellen, so der Anbieter. Dies ermögliche eine Abstimmung während des gesamten Produktionsprozesses – vom Entwurf über die Produktion bis hin zur Validierung

„Ich bin seit über 35 Jahren in der CAD/PLM-Branche tätig. Selten war ich von einem Sprung nach vorne so beeindruckt wie von diesem“, erklärte etwa Tom Gill, Senior Consultant bei CIMData, nach Überprüfung der Technik.

Als branchenweit erste patentierte Technik löse NX Model Based Definition viele Herausforderungen, vor denen Unternehmen bei der Digitalisierung des Entwicklungsprozesses und dem Übergang von 2D zu 3D stehen, so Siemens bei der Ankündigung. Der Versuch, einen zeichnungsbasierenden Workflow im Kontext des 3D-CAD-Designs zu replizieren, endete in der Vergangenheit häufig mit einer 3D-Zeichnung, die nicht über die Möglichkeiten verfügte, echte Business-Intelligenz zu erfassen. Diese ist jedoch erforderlich, um die Vorteile des digitalen Zwillings und des digitalen Fadens zu nutzen.

Mit Hilfe der modellbasierenden Definition sollen Designer und Ingenieure dagegen Daten automatisch erstellen und wiederverwenden können. Sie können dem Modell mehr Intelligenz verleihen und die Daten anschließend zur Information über andere Produkte und Entscheidungen nutzen – ein entscheidender Schritt in der Entwicklung zu einem modellbasierenden Unternehmen. Durch den Verzicht auf den manuellen Prozess der Datenvalidierung und -korrektur lassen sich die Designs auf neue und innovative Weise verwenden und damit die Produktivität im gesamten Unternehmen steigern, so das Versprechen.

Mehr Informationen dazu finden Interessierte unter https://blogs.sw.siemens.com/nx-design/the-all-new-model-based-definition-is-coming-soon/.

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