Neue Thin-Client-Modelle, skalierbare Streaming-Software

Wyse will die Post-PC-Ära ankurbeln

09. März 2012, 09:28 Uhr   |  LANline/Dr. Wilhelm Greiner

Wyse will die Post-PC-Ära ankurbeln

+++ Produkt-Ticker +++ Wyse hat mit dem Z90DE7 ein neues Mitglied seiner Z-Class-Thin-Client-Familie präsentiert. Das Endgerät läuft auf Windows Embedded Standard 7, nutzt wie alle Z-Class-Geräte einen Dual-Core-Prozessor der G-Serie von AMD und bietet einen PCI-Express-Slot (PCIe). Wyse positioniert den TC damit als erweiterbare Hardwareplattform für Multimedia- wie auch Security-Anwendungen. Ebenfalls neu sind der hochsichere Remote-FX-fähige TC R10L sowie eine aktualisierte Version der hauseigenen Streaming-Lösung.

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Mit der letztes Jahr vorgestellten Z90-Familie unter Windows Embedded zielt Wyse auf VDI-Anwender (Virtual Desktop Infrastructure), die besonders hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit ihrer Endgeräte haben. Die integrierte AMD APU (Accelerated Processing Unit) soll für hohe Leistung bei Prozessor und Grafik zum Beispiel für Multimedia-Anwendungen ebenso sorgen wie für Energieeffizienz. Der Stromverbrauch beträgt laut Wyse-Angaben unter 15 Watt im Normalbetrieb, bei belegtem Erweiterungs-Slot zwischen 15 und 35 Watt.

Mit dem PCIe-Slot lassen sich nun noch weitere Endgeräte nutzen, etwa zusätzliche Monitore, Drucker oder Scanner. Der Z90DE7 unterstützt damit laut Wyse den Anschluss von bis zu acht Displays. Dank integriertem Smart Card Reader könne ein Anwender Add-ons von Drittanbietern für die Nutzeridentifikation per Single Sign-on einsetzen. Damit eigne sich das Gerät insbesondere für den Gesundheits-, Finanz- und öffentlichen Sektor.

Des Weiteren stellt Wyse mit dem R10L einen Remote-FX-zertifizierten TC vor, der resistent gegen Viren und Malware ist. Denn das Gerät läuft unter Wyses hauseigener Firmware Thin OS, das über keine veröffentlichten APIs oder Umgebungen zur Programmausführung als Angriffsfläche verfügt. Zudem nutzt das Gerät keinen lokalen Speicher.

Der R10L verfügt laut Wyse über genügend Prozessorleistung, um auch ressourcenintensive Multimediaanwendungen über Remote FX bereitzustellen. Er biete ein automatisches Management und beherrsche Instant-on. Mit dem Gerät zielt Wyse auf Unternehmen, die 3D-Grafiken und hochauflösende Multimedia-Anwendungen in einer Microsoft-Umgebung verwenden und deshalb Microsofts Remote Desktop Services (RDS) oder Remote FX benötigen, zugleich aber strenge Sicherheitsrichtlinien einhalten müssen. Auch der R10L ist ab sofort verfügbar.

Auf der Softwareseite liefert Wyse seine OS- und Application-Streaming-Lösung WSM (Wyse Streaming Manager) nun in Version 4.0 aus. Die Software-Management-Lösung soll die Kosten für die Bereitstellung und Verwaltung von Client-PCs auch in großen Umgebungen senken. Denn ein WSM-Server kann laut Wyse OS-Images und Anwendungen für bis zu 100.000 Thin Clients oder festplattenlose herkömmliche PCs an bis zu 10.000 Standorten verwalten und bereitstellen.

Dank WSM 4.0 könne ein Unternehmen Betriebssysteme, Patches oder neue Installationen schnell von zentraler Stelle verteilen und sicher sein, dass alle Endgeräte spätestens beim nächsten Einschalten das Update erhalten. Dies entlaste die IT-Organisation und senke die Kosten.

Der Wyse Z90DE7 wie auch der R10L sind ab sofort verfügbar. Weitere Informationen finden sich unter Link sowie Link.

Mit dem Z90DE7 hat Wyse seine Z-Class-Familie um ein Gerät mit PCIe-Slot ergänzt. Bild: Wyse

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