+++ Produkt-Ticker +++ Univention, europäischer Anbieter von Open-Source-Produkten, hat das Release 3.2 seiner Enterprise-Linux-Distribution „Univention Corporate Server“ (UCS) veröffentlicht. Für die neue Version seiner Windows-Server-Alternative hat Univention nach eigener Aussage vor allem die Nutzerführung optimiert. Darüber hinaus sei die Kompatibilität zu aktueller Hardware und zu den Microsoft-Systemen Server 2012 und Windows 8.1 verbessert worden.

UCS 3.2 ist damit laut Hersteller eine gleichermaßen kosteneffiziente wie anwenderfreundliche Enterprise-Server-Plattform. Die neue Anordnung der Elemente auf der zentralen Management-Oberfläche und zusätzliche Informationen zu den einzelnen Funktionen sollen UCS-Anwendern in der Version 3.2 die Orientierung erleichtern.

 

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Die Integration UCS-eigener Systemkomponenten in das App Center vereinfacht außerdem die Verwaltung der installierten Software, so der Hersteller. Eine neue Übersichtseite vereinfache Endanwendern und Administratoren den Zugriff auf für sie verfügbare Anwendungen. Sämtliche Applikationen, die im App Center von UCS 3.1 zur Verfügung stehen, seien auch direkt für UCS 3.2 verfügbar. Administratoren profitierten mit der neuen Version von UCS außerdem von einer neuen Single-Sign-on-Funktion, die ihnen einen schnellen Wechsel auf ein anderes System ermöglicht und die Neuanmeldung erspart.

 

UCS 3.2 verwendet den Linux-Kernel 3.10.15, und die Debian-Basis wurde auf 6.0.8 upgedatet. OpenLDAP wurde auf 2.4.35 aktualisiert und Samba 4.1 sorgt dank Unterstützung der SMB-Protokollversionen SMB2 und SMB3 für den reibungslosen Datenaustausch auch mit Windows-8-Clients und Microsoft Server 2012, so der Hersteller.

 

Außerdem wurde in UCS 3.2 die Schema-Replikation bei der Verwendung mehrerer Domain-Controller verbessert und damit robuster. Die bereits vorab für die UCS-Version 3.1 als Zusatzmodul zur Verfügung gestellte „SAML Identity Provider“-Applikation zur Verwaltung von Anmeldedaten für unterschiedliche Cloud-Dienste ist nun nach Angaben des Herstellers fester Bestandteil des Systems.

 

UCS 3.2 sei zudem eine vollwertige und kosteneffiziente Alternative zu Microsoft Server. Active-Directory-kompatible Domänendienste garantierten gemeinsam mit dem komfortablen Migrations-Tool und zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten den reibungslosen Umstieg. Die einfache Einrichtung und Administration über das leicht zu bedienende Management-System sollen UCS insbesondere für Unternehmen ohne große IT-Abteilung attraktiv machen.

 

Der Wechsel lohne sich dank der überzeugenden Kostenstruktur für Unternehmen jeglicher Größe – diese zahlen laut Hersteller in erster Linie für Wartung und Pflege sowie Support, nicht für Lizenzen. Im ersten Jahr kostet ein Server mit 50 Usern und Installations-Support 985 Euro, mit Standard-Support 1.885 Euro.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.univention.de.

 

Für die neue Version 3.2 seiner Windows-Server-Alternative UCS hat Univention vor allem die Nutzerführung optimiert.