DDoS Protection Cloud und Thunder 1040 TPS sollen Unternehmen schützen

A10 Networks bringt hybriden Schutz vor DDoS-Angriffen

16. Januar 2018, 13:04 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

A10 Networks bringt hybriden Schutz vor DDoS-Angriffen

Um Unternehmen einen besseren Schutz vor DDoS-Angriffen zu bieten, hat A10 Networks gemeinsam mit Verisign sein Portfolio um die neue A10 DDoS Protection Cloud sowie seine "Thunder 1040 TPS"-Plattform (siehe Bild oben) erweitert. Beide Lösungen sollen für eine umfassende Erkennung und Abwehr von DDoS-Angriffen sorgen.

Mit der On-Premise-Plattform Thunder 1040 TPS und der DDoS Protection Cloud bietet der Hersteller nach eigenen Bekunden einen hybriden Schutzansatz, der Unternehmen in verschiedenen Ausbaustufen und kostengünstigen Abonnementmodellen zur Verfügung stehen soll.

Im Gegensatz zu anderen Cloud-basierten Lösungen zur DDoS-Abwehr rechne die DDoS Protection Cloud basierend auf dem legitimen Datenverkehr ab, sodass Unternehmen nicht die Datenmengen zahlen müssen, die bei einem möglichen Angriff auf das Netzwerk einwirken. Die Umleitung des Datenverkehrs in die Cloud erfolge dabei mithilfe der On-Premise-Plattform aus dem Thunder-TPS-Portfolio. Diese setzen laut A10 Networks auf heuristische Lernmethoden sowie auf ein Eskalations-Management und analysieren den Datenverkehr, um Störungen vor Ort zu vermeiden. Zudem benachrichtigen sie auch den Hersteller, falls eine Umleitung des Datenverkehrs in die Cloud erforderlich ist.

Außerdem ermöglichen die DDoS-Lösungen lokal eine automatisierte Eskalation der Mitigations-Level zur frühzeitigen Erkennung und Abwehr von DDoS-Angriffen, so der Hersteller. Dies schließe auch netzwerkbasierte und anwenderbezogene Angriffe mit ein. Auf diese Weise sollen Unternehmen vor Angriffen aller Größenordnungen geschützt sein, auch wenn diese die Internetbandbreite des Unternehmens überschreiten.

Durch die abgestimmte Orchestrierung von Thunder TPS und DDoS Cloud Protection bietet A10 Networks nach eigenen Angaben einen Multi-Vektor-Schutz sogar während der ersten Überprüfung der Angriffe und der Umstellung zwischen On-Premise und Cloud Scrubbing. Beim Cloud Scrubbing werden Datenpakete, die bösartige Anfragen erhalten, aussortiert und anschließend nur der gutartige Traffic weitergeleitet. Dies ist laut Hersteller bei voluminösen Angriffen unabdingbar, um die Link-Kapazitäten des Unternehmens effektiv schützen zu können.

Weitere Informationen finden sich unter www.a10networks.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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