Virtuelle Appliance ermöglicht DDoS-Abwehr mit 100 GBit/s

A10 Networks: DDoS-Schutz für 5G- und Cloudinfrastrukturen

19. Februar 2020, 09:53 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

A10 Networks: DDoS-Schutz für 5G- und Cloudinfrastrukturen

A10 Networks hat mit einer neuen Softwareversion des Thunder Threat Protection Systems (TPS), vThunder TPS, die Leistungsfähigkeit der virtuellen DDoS-Schutzlösung nach eigenen Angaben erheblich erweitert. Das optimierte vThunder TPS soll nun einen Durchsatz von 100 GBit/s in einer einzigen virtuellen Appliance bieten und sich mittels Acht-Wege-Clustering auf 800 GBit/s erweitern lassen.

Auf diese Weise seien Service-Provider in der Lage, flexible DDoS-Schutzsysteme aufzubauen, die sich auch dann schrittweise skalieren lassen, wenn Spitzenkapazitäten erforderlich sind. vThunder sei kompakt und effizient und in MEC-Umgebungen (Mobile Edge Computing) der nächsten Generation einsetzbar. Dadurch lässt sich laut Herstellerangaben Platz und Energie einsparen und gleichzeitig ein leistungsstarker DDoS-Schutz bereitstellen.

Vor allem Mobilfunkbetreiber und Cloud-Service-Anbieter setzen laut A10 zunehmend auf virtuelle Umgebungen statt auf speziell entwickelte hardwarezentrierte Infrastrukturen. Diese Entwicklung müssen auch DDoS-Schutzsysteme nach Angaben des Hersteller mitmachen können. Vor allem aufgrund des Übergangs zu 5G und des Gefahrenpotenzials enormer DDoS-Angriffe sei es für Mobilfunkbetreiber nötig, die Verfügbarkeit von Business-Services auch bei Lastenspitzen gewährleisten zu können.

A10 rechnet nach eigenen Angaben damit, dass sich der Umfang von DDoS-Attacken auch künftig weiter vergrößern wird, wenn Mobilfunkbetreiber ihre Services auf IoT-basierte Unternehmen in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Transport, Gesundheit und Produktion ausweiten. Mit vThunder TPS will der Hersteller Mobilfunkbetreibern ein Instrument zum Schutz ihrer Netzwerke und Infrastrukturen geben, ohne überhöhte Schutzkapazitäten zu schaffen.

Als Hauptmerkmale der Lösung nennt A10:

Cloudfähiger DDoS-Schutz: Anwender sollen mit DDoS-Schutzlösungen, die die wichtigsten Private-Cloud-Plattformen wie KVM, VMware ESXi und Microsoft Hyper-V unterstützen, eine höhere Bereitstellungs- und Betriebsflexibilität erreichen können. Agilität und Skalierbarkeit: Mit der FlexPool-Lizenzierung von A10 Networks soll sich die Kapazität, die für den Kauf, die Lieferung und die Installation von Hardware erforderlich sind, über eine Lizenzzuweisung innerhalb von Stunden anstatt Wochen oder Monaten skalieren lassen. Die Kapazität kann durch eine Neuzuweisung von Lizenzen reduziert werden, wenn die Nachfrage schwankt. Das Subscription-Preismodell des Hersteller soll zudem niedrigere Einführungs- und Upgrade-Kosten bieten. Umfassender Schutz: In Kombination mit der Orion 5G Security Suite biete vThunder TPS eine leistungsstarke DDoS-Erkennung und -Mitigation sowie Schutz vor anderen Bedrohungen in mobilen und Cloud-Netzwerkinfrastrukturen, so der Hersteller weiter.

Weitere Informationen finden sich unter www.a10networks.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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