Handheld-Spektrumanalysator Field Master Pro MS2090A

Anritsu: Feldmesstechnik für künftige Mobilfunk-Anwendungen

01. März 2019, 13:12 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Anritsu: Feldmesstechnik für künftige Mobilfunk-Anwendungen

Mit der Markteinführung des HF-Spektrumanalysators Field Master Pro MS2090A in Handheld-Ausführung erweitert Anritsu das Portfolio von Lösungen im Bereich Mobilfunk-Feldtests. Mit der höchsten durchgängigen Frequenzabdeckung von bis zu 54 GHz, einer Spektrumanalyse-Bandbreite in Echtzeit von bis zu 100 MHz und einer robusten Bauweise, die den Anforderungen eines Feldtests standhält, eignet sich das Gerät laut dem Hersteller besonders gut für eine Reihe aktueller und zukünftiger Feldanwendungen. Darunter seien zum Beispiel 5G, Broadcast, Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Regulatory Compliance), Luft- und Raumfahrt/Verteidigungsindustrie, Satellitensysteme und Radartechnik.

Es stehen sieben Modelle mit einer Frequenzabdeckung von 9 kHz bis 9/14/20/26,5/32/44 und 54 GHz zur Auswahl. Die Gerätefamilie warte in vielen Bereichen mit einer besonders hohen Leistung auf, wie beispielsweise einem Eigenrauschen (Displayed Average Noise Level, DANL) von < -160 dBm und einem Intercept dritter Ordnung (Third Order Intercept, TOI) von +20 dBm (typisch). Damit seien ein exakteres Spektrum-Clearing, Richtfunk und Messungen von Harmonischen und Verzerrungsmessungen möglich. Die 100-MHz-Modulationsbandbreite und ein besonders guter Wert für das Phasenrauschen von -110 dBc/Hz (typisch) bei einem Offset von 100 kHz ermöglichen laut Anritsu die Durchführung hochgenauer Modulationsmessungen in Digitalsystemen. Eine Amplitudengenauigkeit von ±0,5 dB (typisch) gewährleiste zudem sehr exakte Messungen von Sendeleistung und Störstrahlung.

Die Geräte eignen sich auch für Compliance-Tests, darunter für Messungen der EIRP (Äquivalente isotrope Strahlungsleistung, Equivalent Isotropically Radiated Power), der Spektrum-Emissionsmaske und des Zeit-Offset sowie zum Messen der Harmonischen und der Störstrahlung. Dazu seien auch Analysebereiche für Echtzeit-Messungen von bis zu 100 MHz möglich, wodurch in den Mobilfunkbändern oder im kompletten ISM-Band eine exakte Interferenzüberwachung sichergestellt werde.

Weitere Informationen stehen unter www.anritsu.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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