RHA-Software erhält Update

Arcserve: Hochverfügbarkeit auch für Linux-Umgebungen

13. Juni 2019, 10:47 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Arcserve: Hochverfügbarkeit auch für Linux-Umgebungen

Arcserve, ein Anbieter von Datenschutzlösungen, hat eine neue Version seiner RHA-Software (Replication and High Availability) vorgestellt. Die Lösung kombiniert laut Hersteller Hochverfügbarkeit durch einen auf Heartbeat-Verbindungen basierenden, automatischen Failover mit CDP (Continuous Data Protection) für Windows- und Linux-Applikationen sowie für Systeme On-Premises, Remote oder in der Cloud.

Mit der neuen Version bietet RHA laut Arcserve eine umfassende Hochverfügbarkeit auch in Linux-Umgebungen. Damit, so der Hersteller, erweitere man den Full-System-Support von Windows- und Linux-Workloads auf Azure. Zudem verbessere das Release die Leistung sowie die Handhabbarkeit und umfasse erweiterte Zertifikationen für die Plattform.

Derzeit müssen viele Unternehmen verschiedene Replikationswerkzeuge verwalten. RHA hingegen kann sich laut Arcserve in viele Anwendungen, Betriebssysteme und Plattformen integrieren, sodass sich Aufwand und Kosten senken lassen.

RHA nutze einen Journal-basierten Prozess statt Snapshot-basierter Backups. Auf diese Weise repliziere die Lösung permanent Daten auf dem Dateisystemebene der Dateien beziehungsweise Ordner und Anwendungen. Laut Hersteller bleiben komplette physische und virtuelle Systeme bei einem Failover mit Heartbeat-Netzverbindung verfügbar.

Als Hauptmerkmale von RHA nennt Arcserve:

  • Volle Systemhochverfügbarkeit für Windows and Linux: IT-Administrationen sollen aktuelle Replikas unternehmenskritischer Systeme verwalten und warten können. Dazu zählen beispielsweise Windows-Systeme auf XenServer, VMware, Hyper-V, Amazon EC2 oder Microsoft Azure, zudem Linux-Systeme auf VMware, Hyper-V, KVM, Amazon EC2 oder Microsoft Azure.
  • Hochverfügbarkeit von Anwendungen: Verfügbarkeit und Zugriff auf Anwendungen durch Echtzeit-Replikation auf physische Server sowie auf VMware, Hyper-V, Amazon EC2 oder Microsoft Azure.
  • Applikationssensitive Replikation: Teams seien in der Lage, in einem Programm die Replikation von Anwendungsdaten in Exchange, SQL, IIS, SharePoint, Oracle, Hyper-V oder Kundenanwendungen zu verwalten.
  • Data Rewind: RHA ermöglicht laut Hersteller das Zurückspulen von Anwendung auf jeden beliebigen Zeitpunkt - etwa unmittelbar vor dem Ausfall eines Systems, einer Datenbeschädigung oder eines Ransomware-Angriffs.
  • Verschlüsselung: Daten könne man mit AES-128-, AES-256- oder unternehmenseigener Verschlüsselung zwischen lokalen oder entfernten Niederlassungen übertragen, ohne eine VPN-Verbindung zu benötigen.

Weitere Informationen finden sich unter www.arcserve.com/RHA.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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