Betriebssystem-Update bringt neue WLAN- und Mesh-Funktionen

AVM zeigt FritzOS 7 auf der Cebit

08. Juni 2018, 07:31 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

AVM zeigt FritzOS 7 auf der Cebit

Der Berliner Netzwerkhersteller AVM wird auf der Cebit (Halle 13, Stand C94) erstmals das neue FritzOS 7 präsentieren. Das Betriebssystem-Update für die hauseigenen Fritz-Produkte soll Neuerungen in den Bereichen WLAN, Mesh und Smart Home mitbringen.

Neu ist nach Bekunden des Herstellers unter anderem die Integration weiterer Fritzbox-Modelle in das Mesh von Fritz. Auf diese Weise mache man auch Telefonie- und Smart-Home-Funktionen Mesh-fähig, so AVM weiter. Anwender sollen nun sowohl die Reichweite für WLAN als auch für Telefonie- und Smart-Home-Geräte vergrößern können.

Das neue Fritz-Betriebssystem wird ab Juli für alle aktuellen Fritzbox-Modelle bereitstehen. Zudem ist für die Fritzbox 6590 Cable ein Fritz-Labor verfügbar, das es Nutzern erlaubt, einen Ausblick auf die neuen Mesh-Funktionen am Kabelanschluss zu erhalten.

Das neue Betriebssystem FritzOS7 unterstützt laut AVM die WLAN-Standards 11v und 11k bei Band Steering (Idle Steering). Dies ermögliche es modernen WLAN-Geräten, etwa Smartphones, auch bei bestehender Verbindung schnell das Frequenzband zu wechseln.

Die neue Funktion Zero Wait DFS (Dynamic Frequency Selection) soll die Wartezeit im 5GHz-Band deutlich verringern und eine lückenlose Verbindung ermöglichen. Zudem hat der Netzwerkhersteller die grafische Mesh-Übersicht auf der Benutzeroberfläche der Fritzbox um Angaben zur Verbindungsqualität von schnurloser Telefonie erweitert.

Zudem präsentiert der Berliner Hersteller auf der Cebit ein neues Mesh-Set. Ab Sommer soll die Kombination aus Fritzbox 7590 und Fritz-WLAN-Repeater 1750E unter dem Namen "Fritz Mesh Set 7590+1750" als Bundle erhältlich sein.

Die Fritzbox 7590 ist nach Herstellerangaben bereit für Supervectoring 35b. Die Technik erlaube es, auf aktuellen VDSL-Leitungen durch die Erweiterung des Frequenzbandes von 17 MHz auf 35 MHz Download-Raten von bis zu 300 MBit/s zu erreichen, wie aktuelle Pilotprojekte zeigen. Außerdem zeigen die Berliner auf der Cebit zudem zwei Modelle, die an allen gängigen Glasfaseranschlüssen einsetzbar sind: Die Fritzbox 5491 unterstütze GPON (Gigabit Passive Optical Network) und die Fritzbox 5490 aktive Punkt-zu-Punkt-Technik (AON, Active Optical Network).

Weitere Informationen finden sich unter www.avm.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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