Cloud-basierte Web Application Firewall soll Web-Anwendungen schützen

Barracuda launcht WAF as a Service

22. Mai 2018, 07:30 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Barracuda launcht WAF as a Service

Mit WAF as a Service hat der IT-Sicherheitsanbieter Barracuda Networks eine selbstverwaltende Web Application Firewall (WAF) vorgestellt. Die Lösung basiere auf der hauseigenen WAF-Sicherheitstechnik und soll Anwendungen innerhalb weniger Minuten schützen, unabhängig davon, wo sie gehostet werden. Laut Hersteller bietet die Lösung unter anderem Schutz vor erweiterten Layer-7-Angriffen, DDoS-Attacken, SQL-Injection, Zero-Day- und JSON-Bedrohungen sowie OWASP Top 10 (eine Liste von Sicherheitsrisiken für Web-Anwendungen).

Mit WAF as a Service sollen Unternehmen ihre Web-Anwendungen schützen können, ohne Aufwand für die Bereitstellung und Verwaltung einer Appliance betreiben zu müssen. Auch die Wahl der Konfigurationsmöglichkeiten gibt laut Hersteller genügend Spielraum, von Zero-Touch über den Barracuda Vulnerability Remediation Service (BVRS) bis hin zur Richtlinienanpassung. Administratoren seien mit BVRS in der Lage, Schwachstellen in Web-Anwendungen aufzuspüren, automatisch zu beheben und kontinuierlich zu überwachen.

Ein 5-Schritte-Setup-Assistent startet laut Barracuda den Schutz von Web-Anwendungen in wenigen Minuten. Sicherheitsrichtlinien lassen sich für jede Anwendung individuell optimieren oder grundlegende Anwendungssicherheitsrichtlinien und vorkonfigurierte Vorlagen für gängige Anwendungen wie WordPress und SharePoint automatisch erstellen. Bei Bedarf könne man auch eine Feinabstimmung durchführen.

Um DSGVO-Konformität für seine WAF as a Service zu ermöglichen, bietet Barracuda für die Speicherung der Daten ein EU-Rechenzentrum in Amsterdam an. Wenn sowohl der Web-Client als auch der Anwender-Server sich in der EU befinden, verlassen nach Bekunden des Sicherheitsanbieters die Request- und Response-Daten und damit alle darin enthaltenen personenbezogenen Daten niemals die EU. Derzeit plant Barracuda außerdem ein Rechenzentrum in der DACH-Region. Zudem sei es für lokale MSPs möglich, BVRS anzubieten. Der Service lasse sich außerdem in einer Private Cloud oder On-Premises ausführen.

Weitere Informationen finden sich unter www.barracuda.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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