Siemens auf der Feuertrutz, 20./21. Februar 2019, Messe Nürnberg

Brandschutz-Lösungen von Siemens mit kombiniertem Meldesystem

16. Januar 2019, 08:05 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Brandschutz-Lösungen von Siemens mit kombiniertem Meldesystem

Unter dem Titel "Protection matters - Ein perfekter Ort ist ein geschützter Ort" zeigt Siemens auf der FeuerTrutz 2019 (Messe Nürnberg, ab 20.2.2019) integrierte Brandschutz-Lösungen für den Schutz und die Sicherheit in Gebäuden. Highlights der Präsenattion sollen unter anderem neue Alarmierungsgeräte - teilweise mit Sprachmeldung - sowie "Safety as a Service" sein, also Brandschutz als Dienstleistungsangebot.

Schnellere Evakuierung durch Alarmierungsgeräte mit Sprachausgabe reduzieren die Reaktionszeit bei einem Brandalarm um bis zu 75 Prozent. Laut einer Studie des Deutschen Schwerhörigenbunds von 2012 ist nahezu jede fünfte Person hörbeeinträchtigt. Die Kombination aus akustischen und optischen Signalgebern mache die Alarmierung deshalb deutlich sicherer. Siemens reagiert nach eigenem Bekunden auf diese Fakten mit neuen Alarmierungsgeräten für das Brandmeldesystem Sinteso FS20. Neben akustischen und optischen Signalen umfassen diese auch Sprachmeldungen. Dabei stehen insgesamt 15 Sprachen zur Auswahl, um Personen im Brandfall mitzuteilen, wie sie sich am besten verhalten sollen. Das Portfolio umfasst Alarmierungsgeräte sowohl für die Wand- als auch die Deckenmontage. Bei diesen akustischen oder optisch-akustischen Signalgebern mit integrierter Sprachmeldung handelt es sich um adressierbare und Loop-gespeiste Geräte mit Turboisolator gemäß EN 54-17. Sie erfüllen zudem die Anforderungen an eine optische Alarmierung gemäß der aktuellen Norm EN 54-23.

Ein neuartiges Angebot des Herstellers ist Safety as a Service, also Brandschutz als Dienstleistung. Betreiber müssen sich dabei laut Siemens weder um Hardware noch Software oder Service kümmern und auch keinen Cent investieren, sie nutzen lediglich die Funktionalität eines Brandschutzsystems. Dazu projektiert und installiert der Hersteller die komplette Anlage mit Zentralen, Meldern und anderen Peripheriegeräten und stellt sie seinem Kunden im Rahmen eines Service-Vertrags zur Verfügung. Für diese Lösung zahle der Kunde einen festen monatlichen Betrag über eine festgelegte Nutzungsdauer. Die Erfüllung aller normenseitigen Vorgaben des anlagentechnischen Brandschutzes sei dabei selbstverständlich gewährleistet, so Siemens weiter.

Darüber hinaus können Messebesucher auf der FeuerTrutz in einer VR-Live-Demo erleben, welche Potenziale das sogenannte "Building Information Modeling" (BIM) bei brandschutztechnischen Anlagen bietet. Beispielsweise lässt sich mittels einer Evakuierungssimulationssoftware von Siemens die Flucht aus einem Gebäude im digitalen Zwilling eines Gebäudes simulieren. Im Digital Twin lassen sich auch weitere Funktionen zuverlässig und praxisnah testen, so Siemens weiter, etwa die Steuerung von Personenströmen über Zutrittskontrollanlagen oder Brandschutzszenarien. In naher Zukunft werde BIM auch das probate Mittel sein, um die korrekte Position von Brandmeldern zu ermitteln. Dies soll die Brandschutzsysteme in Zukunft noch weniger anfällig für zunächst unbemerkte Planungsfehler machen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.siemens.de/feuertrutz.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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