Collax Server 7: Neue Plattform für Infrastruktur-Server

Collax stellt aktualisierte Server-Plattform vor

14. November 2016, 12:26 Uhr   |  Von Kurt Pfeiler.

Collax stellt aktualisierte Server-Plattform vor

Collax bietet eine Plattformaktualisierung für die "Collax C-Server" an. Die Überarbeitung und Verbesserung umfasst laut Hersteller die Reihe der Collaboration- und Security-Server mit der "Collax Groupware Suite", dem "Collax Business Server" und dem "Collax Security Gateway". Ab sofort steht das Collax Security Gateway 7 mit der neuen Server-Plattform zur Verfügung.

Wichtige Services des Systems, wie Kernel, Strongswan, LDAP, DNS-Server oder Windows-SMB-Dienst Samba, würden dabei auf neue Releases aktualisiert. Die neue Version 7 wird nach Herstellerangaben als Online-Upgrade und als ISO-Datei auf der Website von Collax bereitgestellt und kann zur Installation und als Livesystem verwendet werden.

Die Server von Collax zeichneten sich vor allem durch maßgeschneiderten Funktionsumfang für kleine und mittelständische Unternehmen aus – verbunden mit hoher Stabilität und ergonomischem Management. Zu den wesentlichen Merkmalen der neuen Version 7 zählt der Hersteller:

  • Geringer Aufwand und hohe Kontinuität: Collax nutzt in den neuen Servern den LTS-Linux-Kernel 4.4 (Long Time Support). Dies bedeute, dass die Betriebssystem-Version länger gepflegt und mit Updates, Hardwaretreibern und Sicherheitsaktualisierungen versorgt wird.
  • Höchste Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit: Die neue Plattform Collax Server 7 sei zu nahezu 100 Prozent reproduzierbar. Das Collax-eigene Build-System ermögliche es, dass Binärdateien und auch Systempakete deterministisch erstellt werden. Damit gewährleiste Collax, dass die in Collax-Servern ausgelieferte System- und Binärpakete oder mit dem Collax SDK kompilierten Pakete nachvollziehbar identisch mit dem Quellcode sind.
  • Ein weiterer Beitrag zur Sicherheit: Die neue Collax-Server-Plattform wird zusätzlich gehärtet. Im Rahmen dieses Hardening werden die von Collax ausgelieferten Binärdateien beispielsweise vor Exploits wie "Stack Overwrites" oder "Buffer Overflows" geschützt, so der Hersteller.
  • Höhere Netzwerk-Performance und Verbindungszuverlässigkeit: Dank der Verbesserung des Collax-Netzwerk-Link-Daemon reagiere die Software nicht nur auf Änderungen bei Netzwerkverbindungen über die "Netlink"-Schnittstelle, sondern werte auch Informationen aus, die der "Netlink"-Schnittstelle nicht bekannt sind. Dazu zählten beispielsweise DNS, Routen-Erreichbarkeit, Next-Hop-Erreichbarkeit. Alternative Routen oder Schnittstellenverbindungen würden so sehr viel schneller als bisher aufgebaut und die Zuverlässigkeit für bestehende Netzwerkverbindungen steige.
  • Vorbereitung aller Dienste für IPv6: Alle Dienste der Collax-Plattform seien auf die Einbindung in IPv6-Netzwerke vorbereitet. Hierzu zählen nach Aussage des Herstellers unter anderem die LDAP-Benutzerverwaltung, DNS-, E-Mail- und Web-Server, Sharing-Services wie Apple Netatalk und Windows-File-Service sowie Malware-Filter-Systeme wie Clamav und Web-Proxy-Filter. Mit der Version 7 der Collax-Server führt der Hersteller die Objekte "Netz(werk)gruppen" als GUI-Objekte ein, die künftig eine dynamische IPv6-Konfiguration zulassen.
  • Schnell verfügbare Prozesse und Dienste in geschäftskritischen IT-Umgebungen: Die aktualisierte Collax-Plattform bietet auch einen neuen Systemdienst, der ausschließlich Prozesse und Dienste verwaltet, so der Hersteller. Dieser gewährleiste, dass alle Dienste und Prozesse zuverlässig zur Verfügung stehen und umfassend kontrolliert werden.

Weitere Informationen finden sich unter www.collax.com/de/infrastruktur-hochverfuegbarkeit-virtualisierung/collax-security-gateway/uebersicht/.

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©

Ab sofort steht das Collax Security Gateway 7 mit der neuen Server-Plattform zur Verfügung.

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Ab sofort steht das Collax Security Gateway 7 mit der neuen Server-Plattform zur Verfügung.

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