Portfolio um vier neue Modelle erweitert

Dell launcht neue Workstations für Einsteiger

17. Juli 2018, 13:49 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Dell launcht neue Workstations für Einsteiger

Dell hat sein Portfolio um eine neue 1-HE-Rack-Workstation und drei neue Tower-Workstations erweitert. Die neuen Modelle richten sich vor allem an Einsteiger.

Die Precision 3930 Rack Workstation soll Leistung mit einem kompakten und robusten Design kombinieren. Mit einer Größe von einer Höheneinheit nehme die Produktneuheit nur wenig Platz im Rack ein und erlaube den Einsatz bei höheren Umgebungstemperaturen. Die geringe Einbautiefe des Racks und Funktionen wie Staubfilter und Legacy-Anschlüsse ermöglichen laut Dell außerdem eine einfache Integration der Workstation in komplexen und schwierigen Umgebungen, etwa für medizinische Bildgebung oder industrielle Automation.

In der Precision 3930 hat der Hersteller nach eigenen Angaben die neuen Xeon-E-2100-CPUs von Intel verbaut. Da die Xeon-E-CPUs das Fehlerkorrekturverfahren ECC (Error Correcting Code) für Speicher unterstützen, sollen sie eine hohe Zuverlässigkeit bieten. Darüber hinaus sei es möglich, die Workstation mit Prozessoren der kürzlich auf den Markt gekommenen achten Generation von Intels Core-i-CPUs auszustatten. Weiter stehen bis zu 64 GByte 2.666-MHz-DDR4-Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Der Anwender habe außerdem die Möglichkeit, die Precision 3930 mit doppelt breiten Grafikkarten mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 250 Watt zu bestücken. Zur Auswahl stehen dabei die Nvidia Quadro Professional sowie die AMD Radion Pro. Entscheidet sich der Nutzer für die Nvidia Quadro P6000, profitiert er nach Herstellerbekunden von 24 GByte GDDR5X-Speicher und einer Ultra-High-End-Grafik-Performance.

Die Storage-Kapazitäten gibt Dell mit bis zu 20 TByte an. Durch ihre Konstruktion lasse sich die Workstation außerdem flexibel mit zwei PCIe-Slots, drei PCIe-Slots oder einer Kombination aus einem PCIe-Steckplatz und zwei PCI-Slots ausstatten. Die optionale PC-over-IP-Technik von Teradici erlaube einen sicheren und schnellen Fernzugriff der Endnutzer auf die Workstation und unterstütze Zero Clients mit bis zu vier Bildschirmen.

Die drei neuen Tower-Modelle eignen sich laut Hersteller hingegen für daten- und grafikintensive Aufgaben im Bereich Engineering oder Wissenschaft. Der Precision 3630 Tower sei nochmals kleiner als die Vorgängergeneration und mit einer Reihe leicht zugänglicher Anschlüsse ausgestattet. Auf diese Weise soll er sich problemlos mit externen Datenquellen, Speichergeräten oder anderen Peripherie-Geräten verbinden lassen. Um das geistige Eigentum zu schützen, das die Nutzer mit ihren Workstations produzieren, stehe optional ein Smartcard-Lesegerät (CAC/PIV) zur Auswahl.

Auch der Precision 3630 Tower lässt sich sowohl mit Core iCPUs oder Xeon E-2100 CPUs bestücken, wodurch sich die Workstation laut Hersteller auch für die Erstellung und Nutzung von VR-Content eignet. An Arbeitsspeicher stehen bis zu 64 GByte zur Verfügung. Grafikkarten unterstützt das System mit bis zu 225 Watt. Als Storage-Optionen stehen laut Hersteller SATA- und PCIe-NVMe-SSDs zur Auswahl, die sich auf eine Kapazität von bis zu 16 TByte mit RAID-Unterstützung konfigurieren lassen.

Die Workstation Precision 3430 Small Form Factor Tower soll ähnliche Eigenschaften wie der Precision 3630 Tower in einem noch kleineren Formfaktor bieten. Die Lösung unterstütze Grafikkarten mit bis zu 55 Watt und verfügt über Storage-Kapazitäten von bis zu 6 TByte mit RAID-Support.

Die Precision 5820 Tower Workstation schließlich unterstütze zusätzlich zu Xeon-W-CPUs auch Prozessoren aus Intels Core-C-Serie. Auf diese Weise profitieren Anwender zu einem erschwinglicheren Preis von der Leistungsfähigkeit einer Workstation, so Dell.

Alle neuen Workstations verfügen laut Hersteller über Intel Optane Memory, was eine hohe Reaktionsfähigkeit gewährleisten und die Storage-Kosten auch bei großen Kapazitäten niedrig halten soll. Zudem arbeitet Dell nach eigenen Angaben bei den neuen Workstations für ISV-Zertifizierungen wieder mit Anbietern von entsprechenden Anwendungen zusammen.

Weitere Informationen stehen unter www.dell.de zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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