Nextcloud Hub für datenschutzkonforme Zusammenarbeit

Deutsche Cloud-Spezialisten starten Collaboration-Plattform

09. April 2020, 12:34 Uhr   |  Von Anna Molder.

Deutsche Cloud-Spezialisten starten Collaboration-Plattform

Mit der Motivation, Home-Schooling und Home-Office datenschutzkonform und einfach zu machen, bieten Ionos, Nextcloud und der Managed-Service-Provider Viakom eine Collaboration-Lösung an. Diese soll eine DSGVO-konforme und sichere Zusammenarbeit ermöglichen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Schulen, Behörden sowie kleinere und mittelständische Unternehmen.

Hinter der Lösung steht die Anwendung Nextcloud Hub. Diese Collaboration-Plattform erfülle Funktionen wie Telefonie, Chat- und Videokonferenzsystem, gemeinsame Dokumentenbearbeitung, E-Mail-Server und -Client sowie eine Aufgaben- und Kalenderverwaltung. Anwender sollen die Lösung über eine einfache Mobilgeräte-, Desktop- und Web-Oberfläche bedienen können. Die deutschen Ionos-Rechenzentren sollen sie hosten,  Viakom übernimmt Vertrieb und Daten-Management.

Nutzer sollen die DSGVO-konforme, vollständig verwaltete Lösung innerhalb von 24 Stunden implementieren können. Laut Anbieter haben die Anwender im Gegensatz zu ausländischen SaaS-Lösungen dank der Kooperation dreier deutscher Unternehmen weder Datenschutzrisiken noch Sicherheitslücken zu befürchten.

Frank Karlitschek, CEO von Nextcloud, sagt: "Aufgrund der Corona-Krise sind viele Organisationen gezwungen, im Eilverfahren Kollaborationstools einzuführen, ohne sie zuvor einer Risikoanalyse zu unterziehen. Das führt zu großen Problemen hinsichtlich der Datensouveränität – gerade in den vergangenen Tagen konnte man dies wieder vermehrt den Medien entnehmen. Da ist es wichtig, eine europäische Alternative auf den Markt zu bringen.? In der Vergangenheit habe es vermehrt Stimmen gegeben, die auf die juristischen Risiken für Schulen, Behörden und Unternehmen bei der Nutzung außereuropäischer Lösungen hinwiesen.

Covid-19 hat die Arbeit in vielen Organisationen grundlegend verändert. Dazu sagt Karlitschek: "Öffentliche Einrichtungen, Schulen und Unternehmen werden sich damit auseinandersetzen müssen, ständig online zu sein und ihren Nutzern Clouddienste anzubieten." Öffentliche Clouddienste können hier eine Lösung sein. Nun liege es an den Organisationen, schnell sichere, lokal gehostete und verwaltete Lösungen zu suchen und einzusetzen.

Das Angebot ist laut Ionos-Angaben während einer 30-tägigen Testperiode kostenlos. Danach sollen monatliche Kosten von 9,50 Euro pro Benutzer anfallen. Für Bildungseinrichtungen und Behörden gebe es rabattierte Tarife.

Weitere Informationen stehen unter www.nextcloud.com/ionos zur Verfügung.

Anna Molder.

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