Controlware rät zu "Huddle Rooms" mit Cisco-Collaboration-Technik

Digital gestützt die Köpfe zusammenstecken

28. April 2020, 12:30 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Digital gestützt die Köpfe zusammenstecken

Die Corona-Krise hat die Nachfrage nach Collaboration-Lösungen in die Höhe schnellen lassen. Doch unabhängig davon steigt die Nachfrage seit Jahren kontinuierlich an, wie Systemintegrator und MSP (Managed-Services-Provider) Controlware berichtet. Controlware rät zur Einführung sogenannter "Cognitive-Collaboration-Lösungen", also zu Werkzeugen, die Online-Meetings und -Zusammenarbeit durch KI/ML-Funktionen unterstützen - insbesondere auch für kleinere Team-Meetings.

Der Begriff "Cognitive Collaboration" bezeichnet Lösungen und Services, die KI/ML (künstliche Intelligenz, Machine Learning), entsprechende Sensorik und virtuelle Assistenzsysteme nutzen, um die Zusammenarbeit per Videokonferenz und Chat zu erleichtern. Tools wie Cisco Webex zum Beispiel verbinden klassische Collaboration-Features mit intelligenten Zusatzfunktionen und bieten virtuelle Assistenten, um Anwender bei organisatorischen Aufgaben vor, während und nach einem Meeting zu unterstützen, wie Controlware betont.

Bei der Vorbereitung auf eine Videokonferenz liefere eine Cognitive-Collaboration-Lösung Kontaktinformationen zu den Gesprächsteilnehmern, ermögliche die automatische Erkennung der Meetingteilnehmer im Raum über Ultraschall sowie gestatte die Steuerung des Meetings per Sprachbefehl. Während der Besprechung erleichtern laut dem MSP Gesichtserkennung, automatische Fokussierung auf den Sprecher sowie Erkennung und Ausblendung von Störgeräuschen den Gesprächsablauf. Webex Assistant erlaube es, Folgetermine zu planen, Meetings aufzuzeichnen und dabei Dienste von Drittanbietern zu integrieren.

Im zentralen "Control Hub Management" stelle der Administrator anhand von Diagnosedaten fest, ob die Meetings ohne technische Störungen verlaufen sind und wo möglicherweise Handlungsbedarf besteht. Eine Raumanalyse gebe Aufschluss darüber, ob ein Konferenzraum optimal ausgelastet ist. Nehmen etwa in einem Raum, der für bis zu zwölf Personen eingerichtet ist, stets nur sechs oder weniger Personen an Meetings teil, könnte es gegebenenfalls sinnvoll sein, stattdessen zwei Konferenzzimmer für kleinere Personengruppen einzurichten.

Laut Controlware werden kleine virtuelle Meetingräume, sogenannte "Huddle Rooms", immer beliebter ("to huddle" = "die Köpfe zusammenstecken", wie dies US-Football-Spieler vor dem Spiel tun). Solche Mini-Besprechungsräume, gedacht für die spontane und unbürokratische Nutzung durch nur eine Handvoll Mitarbeiter, seien allerdings technisch oft zu schlecht ausgestattet. Die Belegschaft weiche deshalb auf große Konferenzräume mit entsprechender Videokonferenztechnik aus. Um unkompliziert Videokonferenzen und standortübergreifende Teambesprechungen abzuhalten, sollten laut Controlware auch solche Kleinst-Konferenzräume mit Cognitive-Collaboration-Technik ausgestattet sein. Cisco hat dazu das Webex Room Kit Mini im Angebot.

Als Systemintegrator und Managed Service Provider unterstützt Controlware Unternehmen bei der Implementierung von Cognitive-Collaboration-Lösungen. Ein interessiertes Unternehmen kann derzeit Webex bis zu 90 Tage lang kostenlos testen. Controlware übernimmt auch die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit der smarten Meeting-Technik.

Weitere Informationen finden sich unter www.controlware.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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