Gi/SGi-Firewall von A10 Networks soll Weg für 5G ebnen

Firewall-Angebot der Carrier-Klasse

28. Februar 2017, 11:21 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Firewall-Angebot der Carrier-Klasse

A10 Networks, Anbieter von Netzwerk- und Sicherheitsanwendungen, hat die Erweiterung seiner Produktfamilie Thunder CFW (Converged Firewall) durch eine neue Gi/SGi-Firewall-Lösung und die Softwarelösung Vthunder CFW für den SDN/NFV-Einsatz (Software-Defined Networking/Network Functions Virtualization) bekannt gegeben.

Thunder CFW soll Service-Providern helfen, eine sichere Netzwerkumgebung zu schaffen, indem sie eine Carrier-Grade-Firewall mit integriertem CGNAT (Carrier-Grade NAT) und Funktionen zur DDoS-Abwehr (Distributed Denial of Service) verknüpft. Das Gerät mit nur einer Höheneinheit (HE) im Rack erzielt laut Hersteller 220 GBit/s Durchsatzleistung. Es biete genug Kapazität, um 256 Millionen simultaner Sitzungen zu unterstützen.

Der enthaltene Gi/SGI-Interface-Schutz sorgt laut A10 Networks für die Absicherung der Benutzer wie auch der Mobilfunk-Basisinfrastruktur inklusive Unternehmensdiensten und NAT-IP-Pools und ermögliche so den ununterbrochenen Betrieb. Ergänzend komme IPSec für den Mobile-Backhaul-Schutz hinzu. Denn die Verbindung zwischen Funkzelle und Netzwerk sei nicht von Natur aus sicher: Ein IPSec-VPN zwischen LTE-Zelle und Security Gateway minimiere die Risiken von mobilen Geräten, die sich mit der Mobilfunk-Basisinfrastruktur verbinden. Damit bleibe die Vertraulichkeit und Sicherheit des Datenverkehrs erhalten.

CGNAT sei vollständig in die 5G-fähige Firewall integriert, um das Problem der Verknappung von IPv4-Adressen zu bewältigen und bestehende Investitionen in IPv4 zu bewahren. Thunder CFW biete umfassende IPv6-Übergangsmöglichkeiten.

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A10 Networks hat sein Portfolio um eine Carrier-Grade-Firewall mit integriertem CGNAT und DDoS-Abwehrfunktionen sowie 220 GBit/s Durchsatz erweitert. Bild: A10 Networks

Des Weiteren erlaubt die neue Vthunder-Firewall laut A10 eine schnellere Einführung von SDN/NFV. Denn sie biete eine flexible, reine Softwareanwendung, um entstehende Rechenzentren und Cloud-Architekturen zu unterstützen.

Weitere Informationen finden sich unter www.a10networks.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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