Thomas-Krenn und Suse stellen drei Hardware-Appliances für Suse Enterprise Storage 2 vor

Hardware-Appliances mit Suse Enterprise Storage 2

04. November 2015, 09:28 Uhr   |  LANline/pf

Hardware-Appliances mit Suse Enterprise Storage 2

+++ Produkt-Ticker +++ Parallel zur Vorstellung der zweiten Generation von Suse Enterprise Storage geben Suse und Thomas-Krenn die Verfügbarkeit von drei Hardware-Appliances für Suse Enterprise Storage 2 bekannt. Die hoch performanten, universell einsetzbaren Systeme mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis seien das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von Suse und Thomas-Krenn auf dem Gebiet von Software-Defined Storage (SDS), so die beiden Hersteller.

Die neuen Appliances seien weltweit die ersten Komplettsysteme, die Open-Source-basiertes SDS für heterogene Umgebungen, etwa für Windows- oder VMware-basierte Hosts verfügbar machen. Alle drei Appliances würden als Komplettpaket aus Hardware, Subscriptions für „Suse Enterprise Storage 2“ und „Suse Linux Enterprise Server“, Hardware-Support durch Thomas-Krenn, Software-Support durch Suse sowie Installations-Support und -Consulting angeboten.

Die Suse Enterprise Storage Appliances von Thomas-Krenn sind nach Aussage der Hersteller so konzipiert, dass sie möglichst viele Anwendungsfälle abdecken, die nach skalierbarem, hoch verfügbarem Storage verlangen. Das Modell „“Allrounder““ stelle das Einstiegsangebot dar. Der Cluster habe dort eine Gesamtkapazität von 3,2 TByte SSDs und 64 TByte Harddisks.

Die Variante „“Performance-Optimized““ sei ein Flash-Only-System mit 19,2 TByte Flash-Storage, die Version „“Capacity-Optimized““ wiederum besitze eine Kapazität von 4 TByte Flash und 304 TByte HDD-Speicher.

Alle drei Systeme bestehen nach Herstellerangaben aus vier Ceph-Knoten, von denen drei als gleichberechtige Monitoring Nodes dienen. iSCSI-Gateways zum öffentlichen Netz sollen den Einsatz auch für Windows- oder VMware-Hosts erlauben.

Ein internes 10GbE-Clusternetzwerk verbinde die Knoten untereinander, doppelt vorhandene Switches sollen für Redundanz sorgen. Als SSDs kommen laut Hersteller ausschließlich Enterprise-Class-Module des Typs Intel DC S3710 zum Einsatz, die auf Langlebigkeit bei massiven Schreibzugriffen und auf höchste Performance ausgelegt sind. Die Boards der Nodes seien mit jeweils zwei 8-Core-Xeon-CPUs (E5-2630v3) bestückt.

Damit die volle Anzahl von Einschüben für das Cluster zur Verfügung steht, sei bei jedem Knoten das Betriebssystem, Suse Linux Enterprise Server 12, in einem SATA DOM (Disk on Module) auf dem Server-Board untergebracht.

Die Preise beginnen bei 56.850 Euro netto für das Allrounder-Modell. Darin enthalten sind laut Hersteller neben den Hardwarekosten sämtliche Suse-Subskriptionen sowie Support durch Suse und Thomas-Krenn für zwölf Monate. Außerdem enthalten sei die Inbetriebnahme der Appliance durch Suse-Consultants vor Ort.

Weitere Informationen finden sich www.thomas-krenn.com/de/produkte/storage-systeme/suse-enterprise-storage.html.

Mehr zum Thema:

Thomas-Krenn: Das Modell Allrounder stellt das Einstiegsangebot dar. Der Cluster hat dort eine Gesamtkapazität von 3,2 TByte SSDs und 64 TByte HDDs.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Linux

SDS

Suse