Neue Lösungen von EMC bieten CDP bei Verwendung von Remote-Kopien

Hochverfügbarkeit für unternehmenskritische Daten im RZ

06. Mai 2013, 07:30 Uhr   |  LANline/sis

+++ Produkt-Ticker +++ EMC stellt im Zugeder "EMC World 2013" mehrere neue Lösungen vor. Dazu gehören Updates für "EMC Vmax Enterprise Storage", ein neues Lizenzmodell für die virtuelle Speicherlösung "EMC Vplex", das sich vor allem für Midrange-Kunden eignet, sowie die neue Version 4.0 von "EMC Recoverpoint".

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Die Speicherlösung Vmax ermögliche eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent. Der Anbieter integrierte in seine Storage-Software die neue Version 4.0 von Recoverpoint und die Lösung SRFF. Dadurch ist das Tierl-Speicher-Array laut EMC das einzige, das gleichzeitige „Continuous Data Protection“ (CDP) und Remote-Kopien auf der gleichen  LUN (Logical Unit Number) bietet. Anwender sollen nun jeden Schreibvorgang und jeden Zeitpunkt zwischen einzelnen Kopien wiederherstellen können. Zudem lässt sich das Recovery nach einem Bedienungsfehler oder physischen Ausfall aus den gleichen Daten vornehmen. Mit dieser Integration vereint EMC nach eigener Aussage diese beiden Techniken und vereinfacht damit die Datensicherung für unternehmenskritische RZs.

Recoverpoint ermöglicht es in der neuen Version, siebenmal mehr Daten (oder bis zu zwei PByte pro Recoverpoint-Anwendung) zu sichern und die Anzahl der gesicherten Datenträger um das Vierfache zu steigern. Zudem bietet das Tool einen erweiterten asynchronen Durchsatz von über 60 Prozent auf 400 MByte pro Sekunde.

Durch eine neue Softwareversion (genannt VRPA) für die VNX Speicher-Arrays sollen Anwender die Funktion von Version 4.0 auf einer bestehenden Infrastruktur einsetzen können. Dies erleichtert laut EMC die Implementierung und die Optimierung der vorhandenen Infrastruktur. VNX-Kunden haben dadurch die Möglichkeit, bis zu 60 Prozent des Budgets einsparen, das sie für die Replizierung verwenden.

Des Weiteren bietet der Anbieter ab sofort ein neues Vplex-Lizenzmodell für VNX, wodurch Anwender bis zu 50 Prozent ihrer Investitionen für die Lösung einsparen sollen. Diese komme vor allem für eine kontinuierliche Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungsumgebungen zum Einsatz. Mit dem neuen Lizenzmodell will EMC diesen Grad an Ausfallsicherheit nach eigenen Angaben einem breiteren Kundenkreis näherbringen.

Weitere Informationen gibt es unter pulseblog.emc.com/2013/04/30/recoverpoint-4-0.

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