Mustang-M2BM-MX2 jetzt auch im M.2-Format verfügbar

ICP rundet KI-Beschleunigerkarten-Portfolio ab

31. Januar 2020, 08:05 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

ICP rundet KI-Beschleunigerkarten-Portfolio ab

ICP Deutschland hat mit der Mustang-M2BM-MX2-Karte das Portfolio an KI-Beschleunigerkarten (künstliche Intelligenz) erweitert. Neben Mini-PCIe- und PCIe-basierten Lösungen stehe nun auch eine M.2-PCIe-Einsteckkarten-Variante zur Verfügung. Systemintegratoren sollen mit dem M.2-Format in der Größe 22 x 80 mm in der Lage sein, kleine Embedded-PC-Systeme mit KI-Funktionalität als Deep-Learning-Inferenz-Systeme aufzubauen.

Zwei "Intel Movidius Myriad X MA2485"-VPUs (Vision Processing Unit) stellen laut Hersteller KI-Funktionalität durch je 16 Shaves Cores zur Verfügung. Jede Myriad-VPU liefere hierbei bis zu einer Billion Rechenoperationen pro Sekunde. Bei einer maximalen Leistung von 8 Watt eigne sich die Mustang-M2BM-MX2 laut ICP besonders für Low-Power-Anwendungen. Zudem erlaube es die Multi-Channel-Fähigkeit jeder VPU eine andere DL-Topologie (Deep Learning) zuzuweisen, etwa um gleichzeitig eine Objekt- und Gesichtserkennung durchzuführen.

Ferner gewährleistet die Kompatibilität zum Open Visual Inference Neural Network Optimization (OpenVINOTM)-Toolkit von Intel eine einfache und zügige Integration diverser KI-Trainingsmodelle, wie ICP weiter mitteilt. Das OpenVINOTM-Toolkit soll neben der Leistungsoptimierung der Trainingsmodelle außerdem für die Skalierung auf das Zielsystem sorgen. Von der schnellen und optimierten Integration profitieren laut Hersteller neben den Entwicklern auch Kunden durch geringere Entwicklungskosten.

Die Mustang-M2M-MX2 sei sowohl mit den gängigen Linux-Betriebssystemen wie Ubuntu, CentOS als auch mit Windows 10 kompatibel. Ferner unterstützt die KI-Beschleunigerkarte zahlreiche Architekturen und Topologien neuronaler Netzwerke, etwa AlexNet, GoogleNet, SqueezeNet und Yolo.

Weitere Informationen finden sich unter www.icp-deutschland.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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