Extendermodul verbindet KVM-Technik und VMs

IHSE: Einbindung von virtuellen Maschinen in KVM-Systeme

06. April 2018, 09:48 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

IHSE: Einbindung von virtuellen Maschinen in KVM-Systeme

Die "Draco Vario Remote IP CPU" von IHSE soll nach dem Willen des Herstellers sowohl auf dem KVM-Markt wie auch im Bereich der virtuellen Maschinen punkten, indem sie die beiden Systeme zu einer homogenen Lösung zusammenfasst. Das IP-CPU-Extendermodul erlaube die Integration von virtuellen Maschinen in KVM-Umgebungen. Das Resultat ist laut IHSE eine hochfunktionale Remote-Desktop-Lösung mit sämtlichen Vorzügen des hauseigenen Draco-KVM-Systems.

Speziell für Leitstellen mit virtualisierter Prozessautomatisierung, für Network Operations Centers (NOC), die Echtzeitzugriff auf reale und virtuelle Zielgeräte benötigen, wie auch in der TV- und Filmbranche, wo immer häufiger virtualisierte Desktops zum Einsatz kommen, bedeute die Lösung eine enorme Kostenersparnis. Der Anwender kann direkt von seinem über KVM angebundenen Arbeitsplatz per RDP (Remote Desktop Protocol) auf virtuelle Maschinen zugreifen oder einfache Rechnerfernwartung betreiben. Die umfangreiche Funktionalität des Draco-KVM-Systems mit Optionen wie Echtzeitumschaltung, Sharing, Private Mode und der flexible Zugriff auf sämtliche verbundene Rechner und virtuelle Maschinen stehen dann laut IHSE uneingeschränkt zur Verfügung.

Erstmals sind laut dem Hersteller auch Multi-Session-Zugriffe möglich. Dabei erlaubt ein einziges Remote-IP-CPU-Extendermodul mehrere parallele Sessions. Diese lassen sich dann entweder individuell im Vollbild oder in der sogenannten Multi-View-Ansicht darstellen und bedienen. Zusätzlich zum RDP-Zugriff auf entfernte Rechner sowie virtuelle Maschinen lassen sich auch Secure-Shell-Sessions (SSH) vom Arbeitsplatz aus betreiben. Dies dient zum Beispiel zur Geräteverwaltung oder zur Netzwerksteuerung. Auch via VNC-Protokoll sei der Rechnerfernzugriff möglich.

Das komplette System lässt sich direkt über die KVM-Matrix ansteuern, so IHSE weiter. Dies ersetzt die mehrstufige Konfigurationsebene durch eine einheitliche Administration, die sowohl die KVM-Extender- und Matrixebene, den integrierten Thin Client als auch das IP-Netzwerk miteinschließt.

Weiterführende Informationen finden sich unter www.ihse.de.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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