NCP aktuallisiert VPN-Client-Angebote

IPSec-VPN-Clients für Android und macOS

23. Januar 2019, 12:30 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

IPSec-VPN-Clients für Android und macOS

Der Secure Enterprise Android Client des Nürnberger Security-Spezialisten NCP ist in der neuen Version 4.1 für Mobilgeräte mit Android ab Version 4.4 optimiert. Neu ist in Version 4.1 unter anderem der Support für die Authentisierung per Fingerabdruck. Der IPSec-VPN-Client ist kompatibel zu allen am Markt gängigen VPN-Gateways von Herstellern wie Cisco, Juniper, Lancom, Bintec-Elmeg, SonicWALL, Sophos, Microsoft und dem Fritz!Box-Produzenten AVM. Die NCP Secure macOS Clients wiederum sind in der neuen Version 3.2 mit macOS 10.14 (Mojave) kompatibel.

NCPs Secure Enterprise Android Client unterstützt laut Hersteller ab Version 4.1 die Authentifizierung per Fingerabdruck als optionale Benutzerauthentifizierung, bevor der VPN-Tunnel eingerichtet wird. NCP speichere dabei keine biometrischen Daten. Falls kein Fingerabdruckleser verfügbar ist oder der Fingerabdruck des Benutzers nicht verwendbar ist, schalte der Mechanismus - abhängig von der Konfiguration - zur Standardauthentifizierung per Passwort oder Smartcard zurück.

Außerdem lasse sich der im Android-Client integrierte FIPS-Modus ein- und ausschalten. FIPS ist ein US-amerikanischer Sicherheitsstandard auf der Basis kryptografischer Algorithmen. Das eingebettete Kryptografiemodul, das diese Algorithmen beinhaltet, ist nach FIPS 140-2 zertifiziert, so NCP. Außerdem unterstützen die Clients Challenge Response beim Einsatz starker Authentifizierung (Zwei-Faktor-Authentifizierung).

Mit dem Secure Enterprise Android Client, so betont NCP, lassen sich Android-Tablets und -Smartphones über ein zentrales Management in ein umfassendes Endpoint-Security-Konzept integrieren. Dies habe den großen Vorteil, dass beispielsweise Nutzerkonfigurationen und Zertifikatsverteilung durch den Administrator erfolgen und der Anwender selber nichts tun muss - ein wichtiger Aspekt sowohl aus administrativer Sicht als auch in punkto Sicherheit. Der Enterprise VPN Client für Android ist ausschließlich über den Channel zu beziehen.

In der Version 3.2 des Secure macOS Clients wiederum hat NCP laut eigenem Bekunden die Unterstützung der IPv6-fähigen dynamischen Personal Firewall erweitert. Zu den Sicherheitsmechanismen des Mac-VPN-Clients gehören eine integrierte dynamische Personal Firewall, Datenverschlüsselung, starke Authentisierung auch via Fingerabdruck, Multi-Zertifikatsunterstützung sowie IKEv2-Unterstützung mit IKEv2 Redirect. Des Weiteren heben die Nürnberger die moderne Benutzeroberfläche und den bei der Installation des Clients optional wählbaren FIPS-Modus hervor. Die Installation mit Initialkonfiguration erleichtere Administratoren die Inbetriebnahme der VPN-Lösung erheblich.

Der Secure Enterprise macOS Client ist ein Baustein von NCPs "Next Level Remote Access Technology", so NCP. Er biete im Zusammenspiel mit dem NCP Secure Enterprise Management und dem NCP Secure Enterprise VPN Server eine Komplettlösung für ein zentral gemanagtes Remote Access VPN. Der Secure Entry macOS Client hingegen komme bevorzugt in kleineren VPN-Projekten mit bis zu 50 mobilen Arbeitsplätzen zum Einsatz, in denen kein zentrales Management erforderlich ist. Auch dieser VPN-Client sei kompatibel mit allen am Markt gängigen IPSec-VPN-Gateways.

Außerdem erhältlich sind der NCP Exclusive Remote Access Android Client 4.1 sowie der NCP Exclusive Remote Access macOS Client 3.2 für den Einsatz mit Junipers SRX Series Firewalls.

Weitere Informationen finden sich unter www.ncp-e.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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