Nuance Cognitive Arbitrator vernetzt Smart Homes, Smart Cars und Unternehmen

KI-Funktion verbindet virtuelle Assistenten mit Drittanbietern

04. Januar 2018, 10:14 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

KI-Funktion verbindet virtuelle Assistenten mit Drittanbietern

Nuance hat eine neue Funktion mit dem etwas unhandlichen Namen "Cognitive Arbitrator" in seine Virtual-Assistant-Plattform integriert: Der auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Cognitive Arbitrator verbindet und integriert unterschiedliche virtuelle Assistenten, Dienste von Drittanbietern und Inhalte über eine einzige Schnittstelle, um die Erledigung komplexer Aufgaben zu erleichtern.

Cognitive Arbitrator erzeugt laut Hersteller einen intelligenten Hub, der zuhört, versteht und die Anfrage des Nutzers an den jeweiligen Assistenten oder Content-Dienst weiterleitet, der für die Anfrage am besten geeignet ist. Beispielsweise könne ein Autofahrer während der Fahrt seinem Onboard-Assistenten per Sprache befehlen, Musik zu streamen oder Streckenbeschreibungen anzugeben. Gleichzeitig könne er Anfragen tätigen, die an Assistenten von Drittparteien im Smart Home weitergeleitet werden, die Einkäufe und private Bankgeschäfte erledigen oder Essen bestellen.

Beispielsweise integriere Nuance seine hauseigene Assistenzfunktion Nina in Amazon Alexa und Google Home. Damit erschließe sich für Unternehmen, die Cognitive-Arbitrator-Funktionen nutzen, ein neuer Weg, Service-Leistungen im Smart Home über Amazon oder Google Home anzubieten. Gleichzeitig bleibt laut Nuance-Angaben das individuelle Markenerlebnis und die volle Kontrolle der Verbraucherdaten erhalten.

Cognitive Arbitrator lerne automatisch Präferenzen, sodass die Funktion mit der Zeit weiß, welchen Assistenten oder Content-Dienst der Nutzer für bestimmte Aufgaben bevorzugt. Sie verstehe alle von einem beliebigen Assistenten erledigten Aufgaben im Kontext, sodass der Nutzer vorherige Befehle durch Anweisungen wie "Storniere meine letzte Bestellung" wieder ändern könne.

Cognitive Arbitrator ist als Teil der Virtual-Assistant-Plattform von Nuance erhältlich, die bereits die Dragon-Drive- und Smart-Home-Lösungen sowie die virtuelle Assistentin Nina und Dragon Medical Virtual Assistant betreibt. Dragon Drive läuft heute laut Hertellerangaben in mehr als 200 Millionen Autos und schafft so eine dialogorientierte Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine in den Fahrzeugen von Audi, BMW, Daimler, Fiat, Ford, GM, Hyundai, SAIC, Toyota und weiteren.

Cognitive Arbitrator wird auf der CES 2018 in Las Vegas vom 9. bis 12. Januar 2018 in der Praxis vorgestellt. Weitere Informationen finden sich unter www.nuance.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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