Igel OS 11.03.500 mit Einstiegslizenz und erweiterter Custom Partition

Leichterer Umstieg auf Thin Clients

06. April 2020, 12:59 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Leichterer Umstieg auf Thin Clients

Igel OS, das Linux-basierte Betriebssystem für Cloud Workspaces des Bremer Thin-Computing-Spezialisten Igel, ist ab sofort in Version 11.03.500 verfügbar. Das aktuelle OS soll den Einsatz in Home-Offices mit Zugang zu Office 365, Virtual Desktop Infrastructure (VDI), Desktop as a Service (DaaS) und Teamworking-Tools wie Microsoft Teams und Zoom erleichtern. Zu den Neuerungen zählen eine neue Einstiegslizenz und die Erweiterung der Workspace Edition um sogenannte Custom Partitions (unternehmensspezifische Partitionen).

Mit der Starter-Lizenz kann ein Unternehmen laut Hersteller schneller und einfacher vorhandene Endgeräte in Igel-OS-Endpunkte umwandeln: Per "Start and Work" könne man einen Testzeitraum von 30 Tagen ohne Registrierung für den schnellen Rollout von Endgeräten mit der Igel OS Workspace Edition nutzen. Eine Registrierung oder Aktivierung der neuen Installation sei in diesem Zeitraum nicht erforderlich. Mit dem Creator Tool, Bestandteil der Workspace Edition, könne ein Unternehmen neben Igels hauseigenen UD-Geräten (Universal Desktop) auch Endgeräte anderer Hersteller automatisch auf das aktuelle Igel OS migrieren.

Für Unternehmen, die längeren Evaluierungszeitraum benötigen, etwa um die vollständige Unterstützung von Multimedia-Codecs oder den Einsatz der Geräte mit Fernzugriff per PCoIP (PC over IP) zu testen, sei eine Evaluierungslizenz mit vollem Funktionsumfang für 90 Tage erhältlich. Diese sei über den Assistenten innerhalb des Igel-Betriebssystems verfügbar.

Igel OS ist, so der Bremer Hersteller, der erste Linux-Client, der Microsofts Azure-Cloud-basiertes Virtual-Workspace-Angebot Windows Virtual Desktop (WVD) unterstützt. Ebenso biete Igel OS Support für Citrix Workspace und VMware Horizon 7.

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Igel kann für den Aufbau vielseitiger Thin-Computing-Infrastukturen auf ein umfangreiches Partner-Ökosystem zurückgreifen. Bild: Igel

Custom Partitions wiederum unterstützen Applikationen und Protokolle, die nicht standardmäßig in Igel OS enthalten sind. Dies ist wichtig für Unternehmen, die Altanwendungen oder Legacy-Schnittstellen unterstützen müssen, ebenso für jene, die den Einsatz neuester Systeme oder Anwendungen planen, die Igel mit seinem OS und der zugehörigen Universal Management Suite (UMS) noch nicht unterstützt. Bisher mussten Unternehmen das "Enterprise Management Pack"-Abonnement erwerben, um Custom Partitions zu erhalten. Nun ist diese Funktionalität laut den Bremern bereits in der Igel OS Workspace Edition enthalten. Dies verringere die Lizenzkosten.

Weitere Informationen finden sich unter www.igel.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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