NCP mit Security-Lösungen für das Industrial Internet of Things (IIoT)

Maschinenkommunikation für die Industrie 4.0 absichern

08. März 2017, 08:17 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Maschinenkommunikation für die Industrie 4.0 absichern

Der Nürnberger Security-Spezialist NCP offeriert nun Softwarekomponenten für den sicheren Datenaustausch in Industrie-4.0- oder IIoT-Szenarien (Industrial Internet of Things, der englische Begriff für "Industrie 4.0"). Die Komponenten sollen hierbei die Kontrolle wie auch die sichere Datenverschlüsselung gewährleisten. Die Lösungen umfassen ein IIoT Remote Gateway (RGW, zur Platzierung innerhalb des Produktionsnetzes), ein zentrales IIoT Gateway sowie die zugehörige Verwaltungssoftware.

Das zentrale IIoT Gateway, so der Hersteller, nimmt die verschlüsselten Daten vom Remote Gateway entgegen und übermittelt diese an weiterverarbeitende Systeme. Das Remote Gateway wiederum könne man direkt auf Anlagen oder Maschinen installieren. Ein Anlagen-/Maschinenhersteller oder -betreiber könne auf diese Weise nicht nur eine verschlüsselte Kommunikation sicherstellen, sondern zudem die Kontrolle über die Konfiguration und Rollout-Prozesse erlangen. Denkbar sei auch die Absicherung vordefinierter Prozessautomation.

Mit dem Remote Gateway zielt NCP auch auf Einsatzfälle wie die Fernwartung durch Service-Techniker. Weitere Tunnel könnten dazu dienen, Videoaufnahmen per Livestream zur Leitzentrale zu übertragen. Durch die Tunnel ließen sich die Anwendungsfälle klar trennen.

Sämtliche Verbindungen zwischen den Endgeräten und dem IIoT RGW sowie zwischen dem zentralem IIoT Gateway und dem IIoT RGW sind laut NCP-Angaben nach dem Stand der Technik (zum Beispiel Suite B Cryptography) verschlüsselt und erfüllen damit auch die Voraussetzungen für Betreiber kritischer Infrastukturen. Zum Funktionsumfang zählen laut den Nürnbergern zentral verwaltbare Maschinenzertifikate im Rahmen einer PKI (Public Key Infrastructure) für die eindeutige Authentifizierung aller Endgeräte. Die Gültigkeit der Zertifikate werde bei jedem Verbindungsaufbau anhand von Sperrlisten offline oder online gegenüber der CA (Certification Authority) überprüft.

Die Lösungen lassen sich laut NCP-Angaben einfach in vorhandene Produktionsinfrastrukturen integrieren. Die Softwarekomponenten seien mit zahlreichen gängigen Linux-Distribtionen kompatibel.

Weitere Informationen finden sich unter www.ncp-e.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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