McAfee stellt SASE-Lösung vor, erweitert Mvision und kooperiert mit DXC

Mehr Sicherheit vom Endgerät bis zur Cloud

27. Februar 2020, 13:12 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Mehr Sicherheit vom Endgerät bis zur Cloud

Der US-amerikanische Security-Spezialist McAfee stellt mit Unified Cloud Edge (UCE) eine Lösung vor, die einen einheitlichen Schutz vom Endgerät bis zur Cloud bieten soll. UCE vereinheitliche Kontrollpunkte über Endgeräte, das Web und die Cloud hinweg und biete eine Gesamtlösung für die einfachere Einführung der von Gartner propagierten SASE-Sicherheitsarchitektur (Secure Access Service Edge)-Architektur an. Außerdem erweitert McAfee seine Mvision-Plattform, kooperiert mit DXC für Managed-Security-Services und meldet die Übernahme von Light Point Security, einem Anbieter von Browser-Isolationstechnik.

Gartners SASE-Modell ist konzipiert als Security-Rahmenwerk für die sichere Einführung und Nutzung von Cloud-Services. Ziel ist durchgängige Sicherheit vom Edge bis zur Cloud. Laut Gartners Prognose werden bis 2024 mindestens 40 Prozent der Unternehmen über explizite Strategien zur Einführung von SASE verfügen. SASE soll neben mehr Sicherheit auch eine Reduzierung der Komplexität, einfachere Handhabung und geringe Betriebskosten ermöglichen.

McAfee hat UCE laut eigenem Bekunden entwickelt, um die Implementierung von SASE zu vereinfachen. UCE ermögliche eine sichere Umgebung für die Einführung von Clouddiensten und den sicheren Zugriff von Endgeräten auf die Cloud. Durch einen konsistenten Datenkontext und einheitliche Richtlinien für Endgeräte, Web und Cloud schütze die Lösung die Daten beim Verlassen des Endgeräts, auf dem Weg zur und aus der Cloud sowie innerhalb der Cloud-Services.

Unified Cloud Edge vereint die Funktionen von McAfees CASB, Secure Web Gateway und Data Loss Prevention in einer Cloudplattform. Die Lösung ist laut Hersteller ab März verfügbar.

Zugleich verkündet McAfee zwei weitere Ergänzungen seiner Security-Plattform Mvision: Cloud Native Infrastructure Security und Cloud Security Advisor. Cloud Native Infrastructure Security ist ab sofort verfügbar und dient dem einheitlichen Management von Cloud Security Posture Management (CSPM, Verwaltung des Sicherheitsstatus von Cloud-Services), Cloud Workload Protection Platform (CWPP, Plattform für den Schutz von cloudbasierten Arbeitslasten) und Container-Security. Die Lösung biete eine umfassende Funktionspalette zur Sicherung von Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen und schütze vor Konfigurationsabweichungen sowie vor Schwachstellen bei nativen Cloud-Workloads (VMs, Container und Server-less).

Cloud Security Advisor wiederum soll Unternehmen objektiv den wahren Wert ihrer Investitionen in die Cloud-Sicherheit aufzeigen und eine Bewertung des Reifegrads liefern, einschließlich Trends und Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche. Zudem liefere das Tool eine Reihe von Empfehlungen auf Basis von Best Practices, mit deren Hilfe ein Unternehmen seine Cloudsicherheit weiter verbessern könne.

Des Weiteren kündigt McAfee sieben neue zertifizierte Integrationen in seine Security Innovation Alliance (SIA) und das CASB Connect Program an und bietet ab sofort eine globale MDR-Plattform (Managed Detection and Response). Erster strategischer Partner dafür ist DXC Technology. Das Unternehmen werde Mvision EDR (Endpoint Detection and Response) einsetzen, um Bedrohungen seiner Kunden proaktiv erkennen und Sicherheitsvorfälle schnell beheben zu können. Mvision EDR ist ab sofort über DXC Security Services erhältlich.

Außerdem hat McAfee die Übernahme von Light Point Security gegeben. Der von ehemaligen NSA-Mitarbeitern gegründete Spezialist für Browser-Isolation bietet Technik zum Schutz vor Zero-Day-Angriffen, Ransomware und Credential-Phishing-Angriffen. Dazu isoliert Light Point Security Browser-Sessions in einer virtuellen Remote-Umgebung außerhalb des Unternehmensnetzwerks.

Weitere Informationen finden sich unter www.mcafee.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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