Parallel-optische Verbindungen unter der Lupe

Messtechnik-Spezialist EXFO stellt effiziente Multifaser-Tests vor

26. September 2018, 13:20 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Messtechnik-Spezialist EXFO stellt effiziente Multifaser-Tests vor

Bei der ConnectorMax MPO Link Test Solution handelt es sich um eine automatisierte Testlösung, die MPO/MTP-Links mit wenig Aufwand vollständig prüfen kann. EXFO kreierte das automatisierte System nach eigenen Angaben für drei vorentscheidende Multifaser-Tests: Polarität, Anschluss und Zustand der einzelnen Fasern (zwölf oder 24).

Dies sind die kritischen Parameter, um Fehler an Multifaser-Push-on-Links (MPO/MTP) auszuschließen. Nach Angaben von EXFO ist eine Untersuchung nun erstmals mit einer einzigen preiswerten und schnellen Lösung möglich, die darüber hinaus auch noch einen Bericht erstellen kann.

Die Lösung kombiniert eine Lichtquelle an einem Ende des Kabels mit einem hauseigenen MPO-Steckermikroskop zur Analyse am anderen Ende und der ConnectorMax-App auf einem Smartphone. Auf diese Weise erhalten Anwender eine All-in-one-Testlösung, die innerhalb kürzester Zeit klare Pass-/Fail-Analysen liefert.

Diese Lösung funktioniert sowohl mit Zwölffaser- als auch mit 24-Faser-MPO Steckern. Alle, die bereits ein FIP-435B-Mikroskop besitzen, haben damit laut EXFO schon die halbe Lösung: Sie benötigen lediglich noch die Lichtquelle des Herstellers und die Smartphone-App, um auch die Polarität und die Verbindung prüfen zu können. Dies gelinge ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Telekommunikationsunternehmen bauen ihre Central Offices zu Rechenzentren um (CORDs) und verwenden MPO-Kabel mit zwölf und zunehmend 24 Fasern. Wenn diese Mehrfaserkabel nicht geprüft sind, gefährden sie den gesamten Link. Bisherige Lösungen seien jedoch oft teuer oder umständlich, können nicht alle drei Tests ausführen oder sind nicht in der Lage, Berichte zu erstellen. Dies führte in der Vergangenheit vermehrt zu Fehlern und zu einem teuren Wegwerfverhalten. Es lohne sich folglich auch wirtschaftlich, wenn bei einem Netzwerkfehler auszuschließen ist, dass die Kabel die Ursache sind.

Weitere Informationen liefert der deutsche Distributor und Service-Partner Opternus unter www.opternus.de.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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