IGA-Plattform mit Identity Manager 4.7 und Identity Governance 3.0

Micro Focus: Per Echtzeit-Governance Risiken minimieren

21. März 2018, 09:18 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Micro Focus: Per Echtzeit-Governance Risiken minimieren

Unternehmen sollen mit der neuen Version der IGA-Plattform (Identity Governance and Administration) von Micro Focus ihre Identitäten in Echtzeit verwalten und selbst in komplexen Umgebungen die Risiken senken können, so der Softwareanbieter. Die IGA-Plattform enthalte dazu die aktuellen Lösungen Identity Manager 4.7 und Identity Governance 3.0 und beseitige mit ihrer Echzeitübersicht den blinden Fleck, der laut Hersteller in der punktuellen Governance zwischen Zertifizierungszyklen bestand.

Denn gut 25 Prozent der Datenlecks werden, so Micro Focus unter Berufung auf den Verizon Data Breach Report 2017, von den Mitarbeitern eines Unternehmens selbst verursacht. Schwache oder gestohlene Passwörter waren demnach in 81 Prozent der Fälle die Ursache. Unternehmen, die rollenbasierte Zugangsrechte für ihre Mitarbeiter verteilen und alte oder inaktive Accounts im Blick behalten, sind in der Lage, ihre Sicherheitsrisiken deutlich zu senken, so der Anbieter von Unternehmenssoftware.

Micro Focus bietet die hauseigenen Identity-Management- und Identity-Governance-Lösungen als integrierte IGA-Plattform sowie als Standalone-Versionen an. Mit ihnen sollen Organisationen Zugriffsberechtigungen identifizieren und ungenutzte und inaktive Privilegien deprovisionieren können. Auf diese Weise lassen sich potenzielle Einfallstore für Angreifer schließen.

Mit der hauseigenen Lösung Identity Analytics helfe der Hersteller Managern außerdem dabei, schneller fundierte Entscheidungen zu treffen und sinnvolle Zertifizierungen zu vergeben. Außerdem schützen die herstellereigenen Lösungen Anwendungen, Daten, Prozesse und ganze Systeme vor unberechtigtem Zugriff. Dabei fokussiert sich der Softwareanbieter nach eigenen Angaben auf Reporting und Analyse. Dadurch sollen Administratoren von "What if"-Analysen profitieren. Anwender erhalten Metriken, die ihnen eine angemessene Beurteilung von Zugriffsanfragen ermöglichen sollen.

Weitere Informationen finden sich unter www.microfocus.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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