Verkabelungssystem für Rechenzentren

Modulare RZ-Verkabelung mit Trunk-Kabel

25. Juni 2008, 22:00 Uhr   |  

Der Hersteller TDE hat ein komplett neues modulares Verkabelungsystem für Rechenzentren entwickelt. Die neue Produktlinie TML (TDE Modular Link) besteht aus den drei Kernkomponenten Modul, Trunk-Kabel und Modulträger. Es handelt sich hierbei um vorkonfektionierte und getestete Systemkomponenten, die eine Installation vor Ort innerhalb kürzester Zeit ermöglichen sollen. Es gibt LWL- und Kupfermodule, die der Anwender zusammen in einem Modulträger mit sehr hoher Port-Dichte gemischt einsetzen kann. Ein Modulträger nimmt pro Höheneinheit bis zu vier Module auf. So hat der Anwender die Möglichkeit, bis zu 96 LC-Duplex- oder 48 RJ45-Ports auf einer Höheneinheit unterzubringen. Das Herz des Systems sind die rückseitigen MPO- (LWL) und Telco-Steckverbinder (Kupfer), über die der Anwender mindestens sechs Ports mit 10GbE- oder GbE-Performance auf einmal verbinden kann, wobei die Kupfervariante komplett geschirmt ausgeführt ist. Diese Vorgehensweise reduziert das Kabelvolumen und minimiert die Brandlast. Laut TDE sind alle Kabel halogenfrei und hochflexibel ausgeführt. Die LWL-Kabel gibt es als OS2-, OM1-, OM2- oder OM3-Kabel, die zugehörigen Module haben ein LC, SC- oder E2000Steckgesicht. Alle Komponenten lassen sich jederzeit wieder verwenden. Änderungen oder Erweiterungen sind somit kostengünstig und schnell realisierbar. Das TML-System ist ab sofort lieferbar und das laut Hersteller mit kurzen Lieferzeiten, da alle Komponenten in Deutschland gefertigt werden. dp

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