Kentix: Multi-Sensor-Generation mit integriertem Wärmebildsensor zur besseren Brandfrüherkennung

Multi-Sensor-Technik ermöglicht 4-Faktor-Brandfrüherkennung

10. März 2020, 12:33 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Multi-Sensor-Technik ermöglicht 4-Faktor-Brandfrüherkennung

Kentix, Hersteller von professionellen Smart-Building-Security-Lösungen für die physische Sicherheit geschäftskritischer Infrastrukturen, erweitert die Produktpalette im Bereich Smart Monitoring. Die neue IoT-basierende Multi-Sensor-Generation ermögliche das Monitoring weiterer brandkritischer Parameter durch den Einsatz moderner Thermalbildsensoren und per Überwachung der Luftqualität. Somit sei erstmals ein Brandfrüh-Monitoring von bis zu vier brandauslösenden Faktoren möglich und damit die Erkennung von Entstehungsbränden in der frühesten Phase, idealerweise bevor es zu Defekten, Ausfällen oder Bedrohungen kommt.

Durch die Ethernet-Schnittstelle mit PoE (Power over Ethernet) gelinge zudem die Integration in die IT-Umgebung sehr einfach und kostensparend, so Kentix weiter. Multi-Sensor-TI (Thermal Image) überwacht technische Anlagen mit einem modernen Wärmebildsensor. Das Gerät integriert neben den bereits vorhandenen Umgebungssensoren wie etwa Temperatur, Luftfeuchte, Vibration und Kohlenmonoxid weitere Sensoren für Luftqualität, Luftdruck und einen Thermalbildsensor. Somit stehen zehn Sensoren für eine umfassende Überwachung der Raumumgebung zur Verfügung.

Speziell der Thermalbildsensor mit 1.024 Pixel Auflösung und dem großen Blickwinkel bis 90 Grad erweitere den Anwendungsbereich der  Brandfrüherkennung erheblich, so Kentix. Vier wichtige Brandparameter -  Oberflächentemperatur, Kohlenmonoxid, Luftqualität und Umgebungstemperatur - seien damit gleichzeitig überwacht. Durch die bildgebende Überwachung und Alarmierung mit dem Wärmebildsensor soll sich bessere und schnellere Entscheidungen zur Sicherung der Anlage treffen lassen. Je nach Objektiv (40 Grad/90 Grad) und Abstand sind Flächen bis zu 50 Quadratmeter temperaturüberwachbar. Der Messbereich reicht dabei von -20 bis 1.000 °C und für Alarmzwecke auch darüber. Der integrierte Luftqualitätssensor misst flüchtige Gase, die bei bestimmten Temperaturen verdunsten und zu einer Verschlechterung der Luftqualität führen. Auch darüber lassen sich Rückschlüsse auf eine mögliche Brandentstehung schließen.

Ziel der 4-Faktor-Brandfrüherkennung ist es, die Entstehung eines Brandes so früh wie möglich zu erkennen. Besonders mit dem Wissen, dass mehr als 50 Prozent der Brände in technischen Anlagen durch eine fehlerhafte Elektrotechnik entstehen und sich diese Brände ausgehend von Glimm- und Schmorbränden über Tage und Stunden entwickeln können, biete die Überwachung der vier genannten Faktoren wesentliche Vorteile, so Kentix. Die Einsatzgebiete für den Multi-Sensor-TI erstrecken sich über Rechenzentren, Maschinen und Anlagen, Batteriesysteme, Elektroanlagen- und Verteilungen sowie Lagerstätten in der Logistik.

Weitere Informationen stehen unter www.kentix.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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