Neues Konzept der Speichervirtualisierung

NetApp und Bosch stellen gemeinsame Videoüberwachungslösung vor

29. August 2019, 13:17 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

NetApp und Bosch stellen gemeinsame Videoüberwachungslösung vor

NetApp und Bosch Building Technologies haben eine gemeinsam entwickelte Sicherheitslösung vorgestellt. Das BVMS (Bosch Video Management System) nutze Echtzeitdaten, die Vernetzung durch IoT und KI (künstliche Intelligenz), um zusätzliche Sicherheit zu schaffen. Dies gelingt laut Hersteller durch die Kombination von NetApps Hybrid-Flash-Arrays der E-Serie mit dem Bosch Video Recording Manager (VRM) für ein neues Konzept der Speichervirtualisierung. Dies ermögliche es, Video-Streams und Speicherkapazität optimal auszubalancieren und abzusichern, sodass die Prozesse auch bei einem Festplattenausfall einfach weiterlaufen.

Das Produktportfolio des Herstellers umfasst unter anderem Systeme für Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Einbruch- und Brandmeldung sowie Sprachalarmierungssysteme. Damit eine Sicherheitslösung jedoch Personen und Objekte beweissicher abbilden und erfassen kann, benötigt sie laut Bosch bestmögliche Werte bei Auflösung, Bildwiederholungsrate, Dynamik und Lichtempfindlichkeit sowie eine effiziente Handhabung der Daten. Dies sei auch der Grund für die seit 2011 bestehende Zusammenarbeit mit NetApp für eine sichere und einfache Verwaltung großer Datenmengen.

In den meisten Einsatzszenarien kommt es laut Bosch jedoch nicht nur darauf an, das Geschehen aufzuzeichnen, sondern auch die Bilddaten in Echtzeit zu verarbeiten. Hier gebe die Weitergabe der Daten an übergeordnete Systeme den Ausschlag. Durch das Addieren von IoT und KI sollen intelligente Funktionen die Kamera zum smarten Gerät machen, das wertvolle Daten liefert.

Durch die Integration des VRMs und der Hybrid-Flash-Arrays von NetApp als Teil des BVMS, lasse sich der Datenstrom direkt auf den Storage schreiben. Mittels Virtualisierung könne der Administrator alle Festplatten einer Lösung als einen großen Speicherpool verwalten. So sei es möglich, dass die Prozesse auch bei einem Festplattenausfall einfach weiterlaufen können. Als Hauptmerkmale der gemeinsamen Lösung nennen die Hersteller außerdem:

Robuste Technik mit kompaktem Format und großer Speicherdichte auf 12TByte großen Disks, Tiefgehende Integration für geringe Komplexität und höchste Verfügbarkeit soll zum Abbilden spezifischer Workloads befähigen. Hochverfügbarkeit der Daten, da die Lösung zwei Kamera-Streams in unterschiedlicher Aufnahmequalität gleichzeitig aufgezeichnet und an physikalisch getrennte Orte sendet. Hohe Skalierbarkeit, dank eines Einstiegsbereichs von komplexen Umgebungen mit 200 Kameras. Des Weiteren bestünden nach oben nahezu keine Grenzen, da sich zusätzlicher Speicherplatz über das BVMS hinzufügen lasse.

Weitere Informationen finden sich unter www.boschbuildingtechnologies.com und www.netapp.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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