Security- und Visibility-Produktpalette erweitert

Netscout will Sicherheits-Management im RZ vereinfachen

07. Februar 2020, 12:34 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Netscout will Sicherheits-Management im RZ vereinfachen

Mit der Einführung der 7000 Series nGenius Packet Flow Switches (PFS 7000 Series), der nGenius Decryption Appliance (nDA), des External PowerSafe Taps (EPT) und des PFS Monitors will Netscout einheitliche Funktionen für mehr Sicherheit und Transparenz im Netzwerk bieten und das Sicherheits-Management in Rechenzentren vereinfachen.

Mit der 5000 Serie der nGenius Packet Flow Switches (PFS 5000) hat der Hersteller nach eigenen Angaben den ersten OCP-basierten (Open Compute Platform) Paket-Broker für den Einsatz im Bereich der Service-Assurance vorgestellt. Mit der Einführung der PFS-7000-Reihe will Netscout nach eigenen Angaben den Wertbeitrag der OCP bei Sicherheitsvorfällen steigern, da sie den aktiven und passiven Betriebsmodus mit unterbrechungsfreien Abläufen unterstützen soll.

Mittlerweile habe sich SSL/TLS zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll in den LAN- und WAN-Umgebungen von Unternehmen sowie in den meisten Netzwerken von Service-Anbietern entwickelt. Mit der neuen nGenius nDA will Netscout die Überwachung von mit SSL/TLS verschlüsseltem Datenverkehr mit passiven oder aktiven Sicherheitslösungen sowie Service-Assurance-Tools ohne Leistungseinbußen ermöglichen. Die Appliance soll sich transparent in vorhandene Netze integrieren und in Layer-2- oder Layer-3-Umgebungen einsetzen lassen.

Ferner sei der Einsatz als passive Out-of-Band-Appliance zur Entschlüsselung und Bereitstellung von Paketdaten für passiv angeschlossene Service-Assurance- und Security-Tools möglich, so der Hersteller weiter. In Kombination mit Packet-Flow-Switches sei es möglich, auch Service-Ketten aus mehreren Inline- und passiven Tools zu erstellen.

Der PFS Monitor wiederum soll Sichtbarkeit bieten sowie über ein Statistik-Dashboard Echtzeiteinblicke in den Zustand der PFS-Infrastruktur ermöglichen. Im Zusammenspiel mit der hauseigenen Service-Assurance-Plattform nGeniusOne sei der PFS Monitor in der Lage, Verantwortlichkeiten zwischen PFS-Infrastruktur- und Tool-Teams zu klären und so für eine schnellere Problemlösung bei Konfigurations- und Skalierungsproblemen sorgen, wie Netscout weiter mitteilt.

Weitere Informationen finden sich unter www.netscout.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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