App Netgear Insight soll Plug-and-Play-Setup ermöglichen

Netzwerkgeräte von Netgear lassen sich aus der Ferne verwalten

21. September 2017, 13:16 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Netzwerkgeräte von Netgear lassen sich aus der Ferne verwalten

Mit der neuen App Netgear Insight bietet der Netzwerkhersteller Netgear die Möglichkeit, seine neuen Netzwerkgeräte wie WLAN Access Points, Switches oder NAS zu erkennen, zu konfigurieren sowie zu überwachen und zu verwalten. Zudem ermögliche die mobile Lösung ein Plug-and-Play-Setup und Management eines Netzwerks.

Mit der App sollen Unternehmen in der Lage sein, über die Multi-Device-Konfiguration Insight Managed Switches, Wireless Access Points und Netzwerkspeicher zu verwalten. Einzige Voraussetzung sei lediglich eine Internetverbindung. Die Konfiguration eines jeden einzelnen Geräts soll dadurch entfallen.

Als wichtigste Funktionen der Insight-App nennt Netgear:

  • Einheitliche Verwaltung von kabelgebundenen und -losen Netzwerken, samt Monitoring des Datenverbrauchs sowie Logs,
  • Fernzugriff mit Rund-um-die-Uhr-Einblicken und -Kontrolle aller Insight-Managed-Geräte im Netzwerk,
  • unmittelbare, automatisierte Discovery von ausgewählten Netgear Access Points, Switches und Speichern,
  • Geräteregistrierung mit einem Klick, um den Zugang zu Netgear Support-Optionen zu vereinfachen und zu optimieren,
  • einfach zu bedienende Netzwerkkonfiguration über Geräte hinweg und von einem Mobilgerät aus,
  • In-App-Firmware-Updates für alle Insight-Managed-Geräte im Netzwerk,
  • umfassendes Remote/Cloud-Netzwerk-Monitoring und -Management ohne zusätzlich benötigten Cloud-Controller, Appliances oder PC/Server,
  • E-Mails, Push-Hinweise und -Warnungen zu Netzwerk- und Gerätekonnektivität sowie -status und
  • In-App Click-Through Netgear Support für registrierte Geräte.

Außerdem hat der Netzwerkhersteller Switches (siehe Bild) für KMU vorgestellt, die sich über die Cloud verwalten lassen. Alle vier Modelle bieten acht Kupfer-Gigabit-Ethernet-Ports sowie zwei SFP-Glasfaser-Ports. Sie sind für den Desktopeinsatz geeignet, lassen sich aber auch an Wänden montieren. Die Switches sollen außerdem verschiedene L2-Switching-Funktionen bieten, etwa VLANs (darunter Auto-VoIP und Auto-Video) und LLDP-Unterstützung, Port Trunking/Link Aggregation (LAG) und IGMP Snooping, QoS und Priority Queuing, Durchsatzbeschränkung pro Port, RSTP sowie Schutz vor Switching-Loop, ACLs, Storm Control und Port Mirroring sowie eine fortschrittliche PoE-Kontrolle pro Port bei den PoE-fähigen Modellen.

Verbindet man einen der Switche mit dem Netzwerk und dem Internet, soll die Insight App diesen entdecken. Der Nutzer kann nun Richtlinien über Switches und APs hinweg festlegen, ohne jedes Gerät einzeln konfigurieren zu müssen. Außerdem zeigt die App, an welchem Port welches Gerät angeschlossen und wie groß die Port-Geschwindigkeit ist. Anwender haben zudem die Möglichkeit, die PoE-Leistung jederzeit anzupassen und PD-Geräte ein- und auszuschalten.

Weitere Informationen finden sich unter www.netgear.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

48- und 5-Port-Switches für KMU
Wireless Access Point lässt sich per App managen
Flexible Stromversorgung über PoE

Verwandte Artikel

Access Point

App

Management