Okta baut IAM-Platform und strategische Partnerschaften aus

Passwortlose Identifizierung und Zero Trust leichter umsetzen

06. April 2020, 12:00 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Passwortlose Identifizierung und Zero Trust leichter umsetzen

Der IAM-Spezialist (Identity- und Access-Management) Okta meldet drei Neuerungen namens Platform Services, FastPass sowie Lifecycle Management Workflows. Des Weiteren kündigt der Security-Anbieter aus San Francisco im Bereich Endpoint Security strategische Partnerschaften mit VMware Carbon Black, CrowdStrike und Tanium an.

Neben Okta selbst können nun Anwenderunternehmen und Partner ebenfalls die herstellereigenen Platform Services nutzen, die den Kern von Oktas Identity Cloud bilden. Mittels Service-orientierter Architektur sollen diese Dienste die Entwicklung neuer Funktionen beschleunigen. Damit, so Okta, biete man eine unbegrenzte Anzahl von Einsatzszenarien für Mitarbeiter- und Kundenidentitäten, die sich mittels "Out of the Box"-Lösungen, APIs und Integrationen nutzen lassen. Die Dienste umfassen sechs Okta-Bausteine: Identity Engine, Directories, Integrations, Insights, Workflows und Devices.

FastPass ist laut Hersteller eine plattformformübergreifende passwortlose Lösung für den intuitiven und sicheren Zugang zu Anwendungen über unterschiedliche Geräte, Betriebssysteme und Endpunkte hinweg. Die Lösung kombiniere drei der Platform Services: Devices, Directories und Identity Engine. Der Anwender könne damit unabhängig vom Gerät oder Betriebssystem sicher und komfortabel auf Anwendungen zugreifen, ohne ein Passwort eingeben zu müssen. Denn für die sichere Authentifizierung nutze man hier Biometrie.

Der Baustein Lifecycle Management Workflows wiederum soll es Unternehmen ermöglichen, komplexe unternehmensspezifische Szenarien der Mitarbeiteridentifizierung ohne Programmieraufwand zu automatisieren. Die Lösung biete eine intuitive "Drag and Drop"-Benutzeroberfläche und vorkonfigurierte Integrationsmöglichkeiten mit führenden Cloudlösungen. Eine Wenn-dann-Logik ermögliche es dem Administrator, selbst komplexe Prozesse des Identitäts-Managements wie das Mitarbeiter-On- und Offboarding zu verwalten. Dabei könne er ohne zeitraubenden Programmieraufwand strenge Zugriffskontrollen sowie ein hohes Maß an Sicherheit und Transparenz durchsetzen.

Des Weiteren meldet Okta strategische Partnerschaften mit drei führenden Anbietern von Lösungen für den Schutz von Endpunkten (Endpoint Protection Platform, EPP): VMware Carbon Black, CrowdStrike und Tanium. Die neuen Integrationspartnerschaften sollen der Identity Cloud eine Vielzahl von Risikoindikatoren für Endpunkte liefern. Möglich mache dies Oktas neue Verify-Anwendung im Zusammenspiel mit den Device Platform Services. Die Integrationen sollen zugleich den Weg zu besseren Risikoanalysen und Zugriffsentscheidungen in einer Zero-Trust-Umgebung ebnen.

Weitere Informationen finden sich unter www.okta.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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