Pure Storage präsentiert Pure1 Meta

Performance-Management mit künstlicher Intelligenz

21. Juni 2017, 13:55 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Performance-Management mit künstlicher Intelligenz

Der Anbieter von All-Flash-Plattformen Pure Storage hat mit Pure1 Meta einen Analytik-Dienst für das Performance-Management vorgestellt. Dieser basiere auf der KI-Engine (künstliche Intelligenz) Meta und liefere eine globale prädiktive Intelligenz durch die Erfassung und Analyse von über einer Billion Array-Telemetrie-Datenpunkten pro Tag. Unternehmen sollen mit Hilfe des neuen Dienstes sowohl die Kapazität als auch Performance vorhersagen können.

Als Grundlage dafür dient laut Hersteller die Array-Level-Intelligenz von Purity, die eine manuelle Verwaltung und Anpassung überflüssig machen soll. Ein globales Sensornetzwerk mit Tausenden von vernetzten Arrays ermögliche Pure Storage ein Cloud-basiertes Management und prädiktive Unterstützung, die nach Herstellerangaben bereits mehr als 500 Sev1-Probleme verhindert hat. Pure1 Meta liefere Unternehmen nun Antworten auf Fragen zur Performance-Prognose.

Dazu analysiere die Meta-AI-Engine einen "Data Lake" mit mehr als sieben PByte Daten, um sowohl Problem-Fingerprints als auch Workload-DNA zu erzeugen. Meta scanne die gesamte eingehende Array-Telemetrie gegen eine Bibliothek von Problem-Fingerprints, um Vorfälle in Echtzeit vorhersagen und beheben zu können. Pure Storage erfasst dafür nach eigenen Angaben Hunderte von Variablen, die sich auf die Performance beziehen und verwendet diese zur Vorhersage der Leistungsbelastung.

Anwender können diese Workload-DNA mithilfe des neuen Workload Planners in Pure1 nutzen, um Fragen über die Bereitstellung neuer Workloads, Interaktion, Performance und Kapazitätswachstum sowie Workload-Optimierung zu beantworten, so Pure Storage. Unternehmen seien dadurch in der Lage, Risiken zu reduzieren, die Konsolidierung zu erhöhen und eine bessere Sichtbarkeit für Upgrades oder Erweiterungen zu erhalten.

Mit der Erweiterung des "Meta Global Sensor"-Netzwerks auf Virtualisierungsumgebungen sollen außerdem mehr Einblicke in die neue VM-Visibility-Funktion in Pure1 zur Verfügung stehen. VM Visibility versorge Anwender mit VM-Level-Performance-Metriken wie Latenz, IOPS und Bandbreite, um Probleme zu beheben und ihre jeweiligen Ursachen zu identifizieren. Der Performance-Pfad wird visuell dargestellt, sodass Kunden Top-VMs mit Latenzproblemen leicht identifizieren und die problematische VM (Virtuelle Maschine) schnell mit einem Volume korrelieren können.

Zudem soll das neue Global Dashboard in Pure1 das Management weiter vereinfachen, indem es wichtige aggregierte Metriken zur Verfügung stellt. Anwender können sich von einem einzigen Dashboard die gesamte Datenreduktion und durchschnittliche Last-Performance für alle Arrays anzeigen lassen und Performance-Trends für die letzten 24 Stunden einsehen. Aktuelle Alarme und Meldungen sollen zudem eine bessere Sicht auf den Speicherplatz in der Array-Flotte ermöglichen.

Weitere Informationen finden sich unter www.purestorage.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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