RGS-Serie von Zyxel

PoE-Switches für den Einsatz in rauen Umgebungen

02. Dezember 2016, 13:33 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

PoE-Switches für den Einsatz in rauen Umgebungen

Der Netzwerkhersteller Zyxel ergänzt sein Portfolio um Switches der RGS-Serie. Dabei handelt es sich um die 5-Port- beziehungsweise 12-Port-Modelle der Gigabit-PoE-Switches "RGS100-5P" und "RGS200-12P". Diese sind laut Zyxel speziell für den Einsatz in rauen Umgebungen konzipiert. Mit ihrem Gehäusedesign erfüllen sie nach Angaben des Herstellers den IP30-Standard und arbeiten - da sie ohne Lüfter auskommen - auch in staubigen Umgebungen zuverlässig. Außerdem seien die Geräte für Temperaturen zwischen -40 °C und 75 °C ausgelegt.

Dadurch eignet sich die RGS-Serie laut Hersteller für den Außeneinsatz wie beispielsweise in Schaltschränken für IP-basierte Überwachungen oder in Bereichen, in denen sie Hitze, Staub und elektromagnetischen Störungen oder Überspannungen trotzen müssen. Zudem böten sie vielfältige Montageoptionen beispielsweise über eine DIN-Schiene (Hutschiene) oder an einer Wand.

Um eine Ausfallsicherheit der Switches zu gewährleisten, verfügen sie laut Zyxel über ein Industrienetzteil mit dualem Eingang. Dieses stellt die Gleichstrom-Stromversorgung (12 – 58 V DC) sicher. Dadurch seien die Geräte für einen hochverfügbaren Betrieb geeignet und arbeiteten auch unter anspruchsvollen Bedingungen.

Die beiden Modelle RGS200-12P und RGS100-5P sorgen nach Herstellerangaben für einen stabilen Netzzugang, indem sie fehlertolerante Netzwerke mit redundanter Ringtechnologie und automatischer Wiederherstellung aufbauen. So ließen sich in den meisten Fällen mögliche Unterbrechungen vermeiden. Sollte das Netzwerk durch einen Netzwerkfehler trotzdem einmal ausfallen, stellt das laut Zyxel schnelle Failover den normalen Betrieb in weniger als 20 Millisekunden wieder her. Außerdem soll sich der RGS200-12P bequem über eine benutzerfreundliche Web-basierte Oberfläche verwalten lassen.

Für die Datenübertragung über lange Distanzen verfüge die RGS-Baureihe über eine Fiber-Uplink-Unterstützung. Dadurch lässt sich das Netz nach Herstellerangaben um bis zu 40 km entfernte Netzknoten erweitern.

Um andere Geräte mit Strom zu versorgen verfügt der RGS200-12P über acht Gigabit-PoE+-Ports (der RGS100-5p über vier). Zudem sind bei dem Modell vier Gigabit SFP-Glasfaser-Uplinks (einer beim RGS100-5P) vorhanden. Aufgrund der PoE+-Unterstützung der RGS-Serie und des hohen PoE-Leistungsbudgets von bis zu 120 W oder 240 W ist laut Zyxel ausreichend Kapazität vorhanden, um alle gängigen PoE-Geräte problemlos aufnehmen zu können.

Weitere Informationen finden sich unter www.zyxel.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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