Flaggschiff-Plattform erhält Hard- und Software-Upgrades

Pure Storage stellt dritte Generation seiner FlashArray-X-Familie vor

02. März 2020, 12:15 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Pure Storage stellt dritte Generation seiner FlashArray-X-Familie vor

Flash-Anbieter Pure Storage hat die dritte Generation seiner "All-NVMe FlashArray X"-Plattform angekündigt. Die neue Generation soll es Anwendern ermöglichen, ihre Datenbank- und Enterprise-Workloads zu beschleunigien und zu konsolidieren, sie auf die Cloud zu erweitern und ihre Datensicherungsstrategien zu modernisieren. Alle erweiterten Funktionen und Leistungsmerkmale von FlashArray X sind laut Hersteller über ein reines, Utility-basiertes Verbrauchsmodell verfügbar. Der hauseigene as-a-Service namens Evergreen soll einheitliche Hybrid-Cloud-Datendienste bieten, die Nutzer vor Ort, in Colocation-, Public-Cloud- oder gehosteten Umgebungen einsetzen können. Pure Storage bietet diese as-a-Service-Dienstleistung nach eigenen Angaben in einem einheitlichen Abonnement, mit der gleichen Funktionalität und einer ganzheitlichen Clouderfahrung an.

Auf diese Weise will der Hersteller sicherstellen, dass Anwender mit Evergreen einen Zugang zu den neuesten Produkten aus dem eigenen Produktportfolio erhalten - unabhängig davon, ob es sich um Hardware- oder Softwareaktualisierungen oder eine komplette Überholung der Storage-Plattform handelt.

Als wichtigste Neuerungen der dritten Generation seines FlashArrays X nennt Pure Storage unter anderem:

Eine Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent im Vergleich zur Vorgängergeneration. Dies ermöglicht der Hersteller nach eigenen Angaben mit aktualisierten Controllern, die mit neuen Intel-Xeon-Scalable-Prozessoren ausgestattet sind. Anwender sollen zudem die Leistung von Unternehmensanwendungen wie SAP HANA, Oracle und Microsoft SQL Server beschleunigen können. SAP HANA OLAP mit NSE erhöhe die Leistung um bis zu 50 Prozent gegenüber der vorherigen X-Generation - unterbrechungsfrei, ohne dass eine Migration erforderlich ist. Direct Attached Storage (DAS)-Anwendungen wie PostgreSQL und MySQL lassen sich beschleunigen und konsolidieren, um die Effizienz zu steigern und die Markteinführungszeit zu verkürzen. Tests mit MySQL ergaben laut Pure Storage eine bis zu 50 Prozent höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit bei 35 Prozent geringerer Latenzzeit im Vergleich zu DAS. Tests mit PostgreSQLs ergaben nach Herstellerbekunden eine bis zu 20 Prozent höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit bei 35 Prozent geringerer Latenz im Vergleich zu DAS. Dank der Unterstützung von NVMe-oF und Storage Class Memory soll das neue FlashArray eine Latenz von nur 150µs bieten. Damit will der Storage-Anbieter nach eigenem Bekunden die Leistung zur Verfügung stellen, die für die anspruchsvollsten Unternehmensdatenbanken erforderlich ist, und eine maximale Dichte, um den Platzbedarf im Rechenzentrum zu reduzieren.

Darüber hinaus basieren alle Plattformen der neuen Generation auf NVMe - vom Einstiegsmodell X10 mit 11 TByte Kapazität und neuen 1 TByte NVMe-DirectFlash-Modulen bis hin zu den Spitzenmodellen X70 und X90, die über DirectMemory Cache mit Intel Optane Storage Class Memory unterstützen. Zudem wird die FlashArray-X-Familie durch das kapazitätsoptimierte FlashArray C als kosteneffiziente All-Flash-Lösung für Tier-2-Workloads ergänzt, wie Pure Storage weiter mitteilt.

Weitere Informationen finden sich unter www.purestorage.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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