Siemens auf der Light+Building 2020, Halle 11, Stand B56

Schienenverteiler-System soll Energieeffizienz in RZs verbessern

13. Februar 2020, 07:53 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Schienenverteiler-System soll Energieeffizienz in RZs verbessern

Auf der diesjährigen Light+Building will Siemens Smart Infrastructure sein speziell für Rechenzentren konzipiertes Schienenverteiler-System LData vorstellen. Damit sollen sich die Effizienz, Verfügbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Rechenzentren verbessern lassen. Datacenter müssen in höchstem Maß verfügbar sein, um beispielsweise kritische Daten sowie geschäftskritische Anwendungen und Industrieprozesse zu schützen. Gleichzeitig müssen sie energieeffizient, einfach zu planen und zu installieren sowie zu erweitern sein. Das Energieverteilungssystem spiele dabei eine wesentliche Rolle, so Siemens weiter.

Das Schienenverteiler-System LData sei eine wirtschaftliche und flexible Alternative zu herkömmlichen Kabeln und biete Rechenzentrumsbetreibern eine intelligente und zukunftsorientierte Energieverteilung. Es basiert auf der Technologie der LD- und BD2-Systeme aus dem Sivacon-8PS-Portfolio und bietet dazu neuartige Features wie RZ-spezifische Abgangskästen für den einfachen und flexiblen Anschluss weiterer Server-Schränke oder die Möglichkeit, Daten direkt über die Leiterbahnen zu transportieren.

Das neue Schienenverteiler-System überträgt daher laut Siemens nicht nur Strom, sondern auch Daten wie Leistungs- und Diagnoseinformationen und trage damit zur Digitalisierung der Energieversorgung bei. Es sammelt die Energiedaten über kommunikationsfähige Mess- und Schaltgeräte aus dem Sentron-Portfolio. Über die integrierte Powerline-Technik überträgt LData diese Daten zur weiteren Verarbeitung und Auswertung via Standard-Kommunikationsprotokolle an übergreifende Energie-Management-Systeme sowie cloudbasierende Lösungen.

Mit Hilfe dieser Daten ist zum Beispiel eine vorausschauende Wartung möglich, indem das System beispielsweise Einsparpotenziale sichtbar macht und Betriebsstunden erfasst. Durch kontinuierliches Monitoring kann ein Betreiber mögliche Fehler, zum Beispiel durch defekte Komponenten, frühzeitig erkennen und vermeiden. Da die Übertragung der Daten direkt über die Schienen geschieht, müssen keine zusätzlichen Datenkabel verlegt werden und eine aufwendige Verdrahtung entfällt.

Weitere Informationen zu Siemens Smart Infrastructure finden Interessierte unter www.siemens.com/smartinfrastructure.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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