Commvault baut Cloud-Sektor für Unternehmen weiter aus

Schneller in die Cloud: Neue Funktionen in Daten-Management-Plattform

03. April 2020, 08:15 Uhr   |  Anna Molder

Schneller in die Cloud: Neue Funktionen in Daten-Management-Plattform

Commvault, Anbieter von Unternehmens-Software für die Verwaltung von Daten in der Cloud- und in On-Premises-Umgebungen, hat weitere Erweiterungen seines Produktangebots vorgestellt. Die neuen Funktionen umfassen vor allem erweiterte Möglichkeiten zur Verwaltung von Daten in der Cloud und im eigenen Rechenzentrum. Damit will Commvault mehr Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit in Verbindung mit der Cloud anbieten und es Kunden erleichtern, Daten über mehrere Clouds hinweg zu schützen, zu verwalten und zu verwenden.

Zum Angebot zählen die Unterstützung für die Backup- und Recovery-Funktion von AWS-Datenbanken, die Migration von Oracle- und Microsoft-SQL-Datenbanken über mehrere Clouds wie AWS, Azure und den "Elastic Compute Service" (ECS) der Alibaba-Cloud sowie die Service-Now-Integration.

Ranga Rajagopalan, Commvault Vice President of Product Management, sagte bei der Vorstellung: "Um den aktuellen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen, benötigen Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Daten Flexibilität, und die Cloud ist ein wichtiger Teil davon". Mit den neuen Funktionen wollem man es zudem den Kunden erleichtern, mehr Workloads in die Cloud zu verlagern.

Da Anwender immer mehr Workloads in die Cloud verlagern, benötigen sie die Möglichkeit, Daten auf einer Vielzahl von Cloud-Plattformen zu verschieben und dort zu verwalten, so Commvault weiter. Deshalb habe der Anbieter auch Funktionen hinzugefügt, die es Nutzern ermöglichen, Datenbanklösungen von AWS DynamoDB, Redshift und DocumentDB zu sichern, wiederherzustellen und zu migrieren. Zusätzlich lassen sich VMwareWorkloads in das Alibaba-Cloud-ECS konvertieren, sichern und migrieren, um die Flexibilität einer hybriden Multi-Cloud-Umgebungen zu erhöhen.

Weitere Funktionen unterstützen die Migration von Oracle und Microsoft-SQL-Datenbankanwendungen zu Azure, damit Kunden Anwender mehr Möglichkeiten haben, Azure-Cloud-Dienste in hybride Umgebungen zu integrieren. Die Erweiterung umfasst außerdem die Integration mit der Service-Now-Plattform für Self-Service-IT. Diese tiefe Integration ermöglicht es Commvault-Kunden, Dateisysteme, VMs, Microsoft-SQL-Server-Workloads und andere Service-Now-Katalog-Assets zu sichern, wiederherzustellen und zu migrieren. Dies alles geschehe innerhalb der Service-Now-SaaS-Plattform. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Oracle-Datenbanken in Unix zu Linux und umgekehrt zu konvertieren. Diese neue Funktion erleichtere Nutzern die Migration von lokalen Unix-Oracle-Datenbanken in die Cloud oder von Cloud-Linux-Oracle-Datenbanken in die lokale Infrastruktur, ohne dass eine Oracle-Unternehmenslizenz erforderlich ist.

Es genüge Kunden zudem ab sofort, sich einmalig anzumelden, um Commvault über mehrere Implementierungen hinweg zu verwalten. Dies geschehe über ein Pulldown-Menü, das eine schnelle Navigation durch lokale, Rechenzentrums-, Client- oder andere Implementierungen innerhalb des  hauseigenen Commvault Command Centers ermöglicht. Zudem hat der Anbieter hat auch die Handhabung der Datenanalyse und -verwaltung mit Commvault Activate weiter vereinfacht, wie er erklärt, sodass Anwender die Datenerfassung und den Zugriff auf Berichte über die Speicheroptimierung, die Verwaltung sensibler Daten und E-Discovery vom Commvault Command Center aus planen können.

Weitere Informationen finden sich unter www.commvault.com.

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