Kompletter Cluster in einem 1HE-Gehäuse

Starline: Multi-Server von Ambedded mit Software-Defined Storage

31. Januar 2018, 07:46 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Starline: Multi-Server von Ambedded mit Software-Defined Storage

Starline hat das Server-Modell Mars 200 von Ambedded in sein Programm aufgenommen. Die mit dem modernen Ceph-System arbeitenden Server sollen gleich eine ganze Reihe von Vorteile mit sich bringen, angefangen bei selbstheilenden Datenbereichen über unlimitiert skalierbare Kapazität bis hin zu einem extrem niedrigen Stromverbrauch.

Das Konzept der Mars-200-Serie von Ambedded fußt laut Starline auf drei Säulen: der Unified-Storage-Lösung Ceph, dem dafür entwickelten, extrem sparsamen ARM-Server mit acht unabhängigen Micro-Servern und schließlich auf der dazu passenden Benutzeroberfläche namens Unified Virtual Storage Manager (UVS).

Ceph umfasst ein verteiltes Open-Source-Dateisystem mit Zugriff auf Object-, Block- und File-Storage. Zudem schützt das Storage-System den Datenbestand durch intelligentes und sparsames Verteilen und Replizieren der einzelnen Fragmente. Ein besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die Skalierbarkeit der Systeme: Innerhalb der Ceph-Welt unterliegt ein Cluster keinen Beschränkungen: Wird Speicherplatz benötigt, genügt es, weitere Server ins Rack zu schrauben. Die Auto-Load-Balance-Funktion sorge dann für eine gleichmäßige Verteilung der Daten auf die eingebuchten Laufwerke.

Die schlanken Server aus der Mars-200-Serie von Ambedded nutzen die Flexibilität von Ceph: Die mit acht ARM-Doppelkern-Prozessoren und den daran angedockten acht SATA-Laufwerken (HDDs und/oder SSDs) ausgestatteten Mars-200-Server bilden für sich schon einen kompletten Cluster aus acht Micro-Servern. Fällt eine der Festplatten oder Micro-Server aus, regeneriert die intelligente Steuerung die Daten automatisch und schreibt sie parallel auf die verbleibenden Datenträger.

Die grafische Verwaltungsoberfläche bietet einen schnellen Einstieg in Ceph. Selbst ungeübte Anwender können laut Hersteller in 30 Minuten einen Cluster anlegen. Im sogenannten Dashboard ordnet der Administrator die virtuellen Speicher zu und verwaltet beispielsweise die Benutzerschlüssel.

Weitere Informationen finden sich unter www.starline.de.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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