Konstruktionsabteilung, Forschung und Entwicklung sowie Finanzabteilung sorgen am häufigsten für eine Schatten-IT am Arbeitsplatz

Tenable-Studie: Schatten-IT erleichtert Angriffe - in Deutschland öfter als in Großbritannien

04. August 2016, 08:21 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Tenable-Studie: Schatten-IT erleichtert Angriffe - in Deutschland öfter als in Großbritannien

Aus einer aktuellen Befragung von Tenable Network Security geht hervor, dass sowohl deutsche als auch britische Unternehmen Shadow-IT als großes Sicherheitsproblem wahrnehmen. Deutsche Unternehmen vermelden jedoch mehr Cyber-Attacken durch Schatten-IT-Geräte.

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"Unbekannte oder unentdeckte Geräte erschweren es Sicherheitsteams, die Angriffsfläche zu bestimmen und zu managen?, erklärt Gavin Millard, EMEA Technical Director, Tenable Network Security. "Wenn Unternehmen sich einen Vorsprung verschaffen wollen, dann benötigen sie Security-Lösungen, die ihnen einen kontinuierlichen Einblick gewährleisten. Nur mit solchen Einblicken lässt sich Schatten-IT als Angriffsvektor verhindern."

"Unbekannte oder unentdeckte Geräte erschweren es Sicherheitsteams, die Angriffsfläche zu bestimmen und zu managen?, erklärt Gavin Millard, EMEA Technical Director, Tenable Network Security. "Wenn Unternehmen sich einen Vorsprung verschaffen wollen, dann benötigen sie Security-Lösungen, die ihnen einen kontinuierlichen Einblick gewährleisten. Nur mit solchen Einblicken lässt sich Schatten-IT als Angriffsvektor verhindern."

Laut der Umfrage identifizierten deutsche und britische Teilnehmer drei Abteilungen, die am häufigsten Shadow-IT zulassen: Konstruktionsabteilung (30 Prozent), Design/Forschung und Entwicklung (27 Prozent) und Finanzen (25 Porzent). Dabei sind in beiden Ländern unterschiedliche Gewichtungen zu erkennen. In Deutschland setzen insbesondere Konstruktion (39 Prozent) und F&E (48 Prozent) Shadow-IT ein. In Großbritannien führen Finanzabteilungen (29 Prozent) die Nutzer von Shadow-IT im Unternehmen an.

"Es ist für die Security-Branche nicht überraschend, dass so viele Befragte ein Lied über Schatten-IT singen können. Dennoch waren die Zahlen wesentlich höher als erwartet", führt Miller weiter aus. "Die IT-Basis weiß darüber Bescheid, was im Netzwerk in Gebrauch ist. Es ist wichtig, dass die Teams für Security und IT-Operations sich der Bedürfnisse der Geschäftsabläufe annehmen - ansonsten bleiben sie anfällig für Cyber-Bedrohungen."

Laut der Umfrage, die Vanson Bourne für Tenable durchführte, erwarten 38 Prozent der britischen und 50 Prozent der deutschen Teilnehmer, dass Shadow-IT in ihren Unternehmen im kommenden Jahr zunehmen wird.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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