Vertiv kooperiert mit Uptime Institute

"Tier-Ready"-Label für Vertivs modulare Rechenzentren

26. März 2020, 07:49 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Vertiv, globaler Anbieter kritischer digitaler Infrastruktur und Kontinuitätslösungen, hat den Start für seine vorgefertigten modularen (Prefabricated Modular, PFM) Rechenzentren bekanntgegeben. Sie sind mit dem Tier-Ready-Zertifikat für Leistungsresilienz des Uptime Institutes gekennzeichnet. Die Partnerschaft mit dem Zertifizierer soll es Vertiv nach eigenem Bekunden fortan ermöglichen, Dienstleistungen rund um das "Uptime Institute Tier Certification of Constructed Facilities" (TCCF) zusammen mit den modularen Tier-Ready- Lösungen anzubieten.

Der Einsatz dieser PFM-Modelle stelle für Nutzer sicher, dass die Infrastruktur direkt nach ihrer Inbetriebnahme schnell und einfach das TCCF erhalten kann. Die so zertifizierten PFM-Lösungen von Vertiv sind ab sofort in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) erhältlich. Die globale Ausweitung des Tier-Ready-Programms ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant, so Vertiv weiter.

Im Rahmen dieser Partnerschaft werden ausgewählte Modelle aus der Vertiv-PFM-Produktfamilie bereits während der Entwicklung vom Uptime Institute geprüft, um sicherzustellen, dass diese Lösungen die strikten Vorgaben des "Standards of Topology" erfüllen, so Vertiv weiter. Die hauseigenen PFM-Produkte, die so gekennzeichnet sind, sollen direkt die Verfügbarkeits- und Betriebszeitanforderungen anspruchsvoller Anwender erfüllen, die sich für die strategische Implementierung einer Tier-zertifizierten digitalen Infrastruktur entschieden haben. Als Teil des Partnerschaftsvertrags hat Vertiv darüber hinaus seine Smart-Mod-PFM-Infrastruktur für bis zu zehn Racks und 80 kW IT-Last dem Tier-Ready III Design Review unterzogen. Standorte, die aus diesen Lösungen aufgebaut sind, bekommen nach Vertiv-Angaben so schnell und einfach das TCCF des Uptime-Instituts.

Dieser PFM-Ansatz sei ein flexibler und effizienter Weg, um neue Rechenzentrumskapazitäten mit deutlich weniger Installationsaufwand vor Ort als bei herkömmlichen Rechenzentren bereitzustellen. PFM-Aufbauten werden immer beliebter, vor allem in Entwicklungsländern. Schließlich erlauben sie es, schnell neue Kapazitäten selbst am Edge aufzubauen - ohne die typischen Einschränkungen eines klassischen Konstruktionsprozesses, aber mit verbesserter Systemintegration, Prüfung und Inbetriebnahme, so Vertiv.

Weitere Informationen finden Interessierte  unter www.vertiv.com/de-emea/solutions/.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Edge-Rechenzentrum mit Wasserkühlung
Vertiv: Hybrid-Computing wird Mainstream
Mehr Optionen und Reichweite für Colocation

Verwandte Artikel

Datacenter

Edge

Rechenzentrum