Gigamon-Plattform für den Einsatz in Public, Private und Hybrid Clouds

Visibility Platform soll Sichtbarkeit in den Netzwerk-Traffic bringen

29. November 2016, 12:25 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Visibility Platform soll Sichtbarkeit in den Netzwerk-Traffic bringen

Gigamon hat eine Plattform für den Einsatz in Public, Private und Hybrid Clouds präsentiert. Diese soll Unternehmen Transparenz im Bereich übertragener Daten geben. Mit nativer Unterstützung für AWS schafft die "Visibility Platform" laut Hersteller die nötige Einsicht für das Management von Workloads und Anwendungen, die in Public-Clouds betrieben werden.

Administratoren sollen dadurch die Möglichkeit haben, die Daten in der IT-Infrastruktur vollständig im Blick und unter Kontrolle zu behalten - unabhängig davon, ob diese sich im eigenen RZ oder in einer Public Cloud befinden. Laut Gigamon erlaubt der Grad der Transparenz sowohl Content-Inspektionen als auch die Absicherung unternehmenskritischer Workloads. Unternehmen sollen dadurch in der Lage sein, ihren Security- und Compliance-Anforderungen gerecht zu werden. Denn nur ein transparenter Netzwerk-Traffice erlaubt es laut Gigamon, Content proaktiv zu inspizieren, um auf diesem Wege Intrusion Detection, Malware-Analyse, Date Loss Prevention und Customer-Experience-Management zu unterstützen. Zudem sei transparenter Netzwerk-Traffic für mögliche forensische und Compliance-bezogene Untersuchungen notwendig.

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Die „Visibility Platform“ von Gigamon unterstützt AWS, um Sichtbarkeit für das Management von Anwedungen und Workloads in der Public Cloud zu bringen. (Bild: Gigamon)

Für Amazon EC2 bietet die Visibility Platform nach Herstellerangaben eine einheitliche, konsistente Methodik, die Netzwerk-Traffic in einer Virtual-Private-Cloud-Umgebung (VPC) transparent macht und dabei sowohl Probleme der Sichtbarkeit als auch die Notwendigkeit der Implementierung von kundenspezifischen Agenten eliminiert. Die Plattform verfüge zudem über die Fähigkeit, Traffic zu konsolidieren und an unterschiedliche Werkzeuge weiterzugeben, um die Verarbeitungsleistung zu erhöhen. Security-Teams sollen dadurch kundenspezifisch über den Traffic bestimmen können, der zu jedem einzelnen Security-Tool geschickt wird, um dessen Effektivität zu erhöhen.

Um ausschließlich Traffic von Interesse an die Security-Anwendungen weiterzugeben, ist die Plattform laut Gigamon zudem mit Traffic-Analyse-Funktionen wie Flow Mapping und den Gigasmart-Applikationen Sampling, Slicing und Masking ausgestattet. Administratoren sollen über eine Drag-and-Drop-Benutzerschnittstelle die Traffic-Richtlinien konfigurieren können. Zudem sei die Plattform offen gegenüber Anwendungen, Applikationen und Security-Tools anderer Hersteller, die zu Analyse- und Inspektionszwecken auf den Datenverkehr im Netzwerk zugreifen müssen.

Die AWS-Lösung von Gigamon ist über den AWS-Marketplace verfügbar und lässt sich laut Hersteller mittels BYOL-Lizenzierung aktivieren. Die Listenpreise reichen von 1,4 bis 2,7 Cents pro überwachter Amazon-EC2-Instanz pro Stunde. Zudem ist eine 30-Tage-Test-Lizenz verfügbar, die das Monitoring von maximal zehn Amazon EC2-Instanzen abdeckt.

Weitere Informationen stehen unter www.gigamon.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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