Beim Thema WLAN sind sich offenbar alle einig: Es soll funktionieren. Eine aktuelle Umfrage hat nach Angaben des Netzwerk-Equipment-Herstellers D-Link nun ergeben, dass mit 95 Prozent so gut wie jeder der Befragten aus Deutschland nicht bereit ist, sein WLAN zu Hause und damit den kabellosen Zugang ins Internet für eine Woche aufzugeben. Ebenso viele würden auch nicht auf Sex verzichten wollen. Sehr wohl können sich jedoch 30 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen, auf Alkohol zu verzichten. Dahinter folgt eine Woche ohne kosmetische Produkte (16 Prozent) oder auch ohne Süßigkeiten (elf Prozent).

Die D-Link-Befragung richtete sich an insgesamt 7.250 WLAN-Nutzer in ganz Europa, darunter Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Deutschland.

WLAN soll jedoch nicht nur funktionieren. Vor allem will sich der Verbraucher über ausreichend hohe Übertragungsgeschwindigkeiten sowie einen stabilen Empfang freuen. Die D-Link-Studie zeige ebenfalls auf, dass dies bei Weitem nicht immer der Fall ist. Jeder fünfte Umfrageteilnehmer (21 Prozent) leidet demnach regelmäßig unter schwachem oder instabilem WLAN-Empfang – im Durchschnitt mehr als drei Mal pro Woche. Bei jungen Leute im Alter von 16 bis 24 Jahren berichtet sogar fast jeder Vierte (24 Prozent), dass er einmal am Tag mit derartigen WLAN-Problemen kämpft. Ein anderes Ärgernis stellen WLAN-Empfangslöcher (Blackspots) in einzelnen Wohnbereichen dar. Es stellte sich heraus, dass mit 20 Prozent das Schlafzimmer das Funkloch Nummer Eins ist. Es folgen der Garten (17 Prozent), das Wohnzimmer (13 Prozent), die Küche (elf Prozent) sowie das Badezimmer.

Die Studie beschäftigte sich ebenso mit der Frage, wo die Hauptgründe für WLAN-Empfangslöcher liegen. Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) sehen die Ursache in ihren zu dicken Wänden. Eine ähnlich hohe Zahl der Umfrage-Teilnehmer (23 Prozent) ist der Meinung, dass die Bandbreite ihres Routers nicht ausreicht. Zusätzlich wurde nach der Maßnahme gefragt, die ergriffen wird, wenn es Probleme mit dem WLAN-Empfang gibt: Die meisten (52 Prozent) gaben an, den Router an- und wieder auszuschalten. Lediglich einer von fünf Befragten (23 Prozent) sieht das Problem bei Endgeräten wie Smartphone oder Tablet und schaltet diese an und wieder aus. Jeder zehnte Befragte wendet sich bei Problemen jedoch direkt an den Service-Provider.

D-Link empfiehlt den Anwendern wenig überraschend, gegen solche Probleme die hauseigenen Produkte einzusetzen. Die verteilten Covr Access Points oder Satelliten erzeugen laut dem Hersteller an jedem platzierten Ort ein eigenes WLAN mit optimalem Empfang. Auf den Endgeräten erscheinen sie jedoch überall im Haus als ein einziges Netz. Innerhalb des gesamten Empfangsbereichs können sich Nutzer so mit ihren Smartphones und Tablets bewegen und erhalten dank Smart Roaming automatisch die Verbindung mit dem jeweils empfangsstärksten Satellitensender.

Das Covr-P2502-System ist ein Hybrid-Powerline-WLAN-Kit und besteht aus zwei kombinierten Adaptern. Selbst schwierige bauliche Bedingungen sollen damit kein Hindernis darstellen, denn für die Kommunikation von Adapter zu Adapter verwendet es die vorhandenen Stromleitungen des Gebäudes.

Die Befragung richtete sich an rund 7.250 WLAN-Nutzer in ganz Europa, darunter Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Deutschland. In Deutschland habe man in diesem Rahmen über 1.200 Befragungen abgeschlossen.

Weitere Informationen gibt es unter www.d-link.de.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.