Der Speicherhersteller Western Digital hat mit Sandisk Skyhawk eine NVMe-kompatbile PCIe-SSD (Solid-State Drive) angekündigt. Das Produkt sei vor allem dafür ausgelegt, große, unstrukturierte RZ-Aufgaben für Cloud-Umgebungen zu meistern. Bei den neuen SSDs handelt es sich laut Hersteller um ein Gesamtpaket aus schnellem und konsistentem Leistungsvermögen, kosteneffizientem Speicher und verlässlicher Service-Qualität (QoS).

Die Skyhawk-SSDs arbeiten mit NAND-Flash-Speicher – dem neuen, hochleistungsfähigen PCIe Gen 3 SSD Controller –, seien mit der unternehmenseigenen Guardian-Technology-Plattform ausgestattet und unterstützen das Branchen-Standardprotokoll NVMe 1.2, so der Hersteller. Darüber hinaus sollen sich die SSDs durch Zuverlässigkeit, Langlebigkeit sowie ihr Leistungsvermögen auszeichnen. Dadurch eignen sie sich laut WD unter anderem für Rechenzentren zur Ausführung von Data Analytics Processing (OLAP), für Datenbanken, Finanz- und E-Commerce-Systeme, für die Cloud-Virtualisierung oder Media-Streaming.

Die SSD verfügt laut WD über eine Speicherkapazität von 3,84 TByte und dem kleinen Formfaktor U.2, der mechanisch 2,5-Zoll-Festplatten entspricht. Neben NVMe 1.2 unterstütze die Skyhawk-SSD auch alle wichtigen Betriebssysteme. Die sequentielle Lese- bzw. Schreibegeschwindigkeit gibt WD mit bis zu 1.700 bzw. 1.200 MiBytes/s an. Des Weiteren seien die SSDs für leseintensive Aufgaben mit mehreren Nutzern optimiert.

Weitere Informationen stehen im Unternehmensblog von WD unter itblog.sandisk.com/introducing-skyhawk-nvme-compatible-pcie-ssds-sandisk/ zur Verfügung.

Die Skyhawk-SSDs sollen im zweiten Quartal 2017 verfügbar sein. Bild: WD

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.