Toshiba Memory Europe präsentiert mit den SSDs der XG6-P-Serie eine Erweiterung der XG6-Reihe. Die neuen SSDs mit NVMe-Schnittstelle bieten bis zu 2 TByte Speicherkapazität und eine mehr als 30 Prozent schnellere sequenzielle Schreibgeschwindigkeit als die Vorgängermodelle XG5-P, so der Hersteller.

Damit sei die XG6-P-Serie optimal geeignet für den Einsatz in High-End-Workstations und Gaming-Systemen sowie in kostenoptimierten Rechenzentrumsinfrastrukturen. Muster der XG6-P-SSDs können OEM-Kunden ab Mitte Juni in limitierter Anzahl erhalten.

Die flachen XG6-P-SSDs basieren auf einem 96-Layer-BiCS-Flash 3D TLC (3-Bit-per-Cell) von Toshiba Memory und verfügen damit über eine hohe Leistung, Speicherdichte und Effizienz, so der Hersteller weiter. Sie enthalten ein PCIe-Gen-3-Interface mit vier Lanes (Revision 3.1a) und eine NVMe-Schnittstelle (Revision 1.3a) und bieten bis zu 3.180 MByte/s sequenzieller Lese- und bis zu 2.920 MByte/s sequenzieller Schreibgeschwindigkeit. Die Random-Lesegeschwindigkeit liegt bei bis zu 355.000 und die Random-Schreibgeschwindigkeit bei bis zu 365.000 IOPS.

Mit einer Leistungsaufnahme von weniger als fünf Watt verfügen die XG6-P-SSDs laut Toshiba zudem auch über ein besonders gutes Leistungs-Energieverbrauch-Verhältnis. Die 2 TByte große XG6-P-SSD ist in einem M.2-2280-Formfaktor (22 x 80 mm), einseitig bestückt und mit Sicherheitsoptionen wie TCG Pyrite Version 1.0 für Non-SED-Konfigurationen (Self-Encrypting Drive) und TCG Opal Version 2.01 für SED-Implementierungen erhältlich.

Toshiba will die SSDs der XG6-P-Serie auf der Interop Tokyo 2019 in der Makuhari-Messe vom 12. bis 14. Juni vorstellen. Weitere Informationen gibt es auf ssd.toshiba-memory.com/en-emea/.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.